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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 27.01.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 27.01.2014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

DOW-Gold-Ratio bricht Aufwartstrend

In Australien war heute der AUSTRALIA DAY und somit waren alle Börsen geschlossen. Der Goldpreis konnte am Freitag die Gewinne verteidigen und nochmals leicht ausbauen.

Dagegen sahen wir schwache Aktienmärkte und der DOW JONES verlor über 300 Punkte. Noch gehen viele Marktteilnehmer von normalen Korrekturbewegungen aus, doch wie am Freitag berichtet, kann sich dies sehr schnell in eine stärkere Korrektur beschleunigen. Der Optimismus der US-Fondsmanager und Privatanleger hat zuletzt ein Mehrjahrzehntehoch erreicht, was immer ein starkes Warnsignal ist. Zudem liegen die Kreditspekulationen an der Wall-Street auf einem Mehrjahreshoch, was ebenfalls Korrekturbedarf anzeigt. Bewertungen und niedrige Umsätze in der Aufwärtsbewegung haben wir bereits am Freitag angesprochen.

Es bleibt nun abzuwarten, ob das smarte Geld die Schwäche der Standardaktienmärkte nutzt und wie in den vergangenen 12-24 Monaten nach dem Motto „buy the dip“, also „die Schwächephasen zum Kauf nutzen“ vorgeht oder ob dieses Spiel nun der Angst weicht. 

Bei der DOW-GOLD-Ratio haben wir den Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends gesehen. Das bedeutet, dass trendorientierte Anleger nun Gold favorisieren und aus den Standardaktienmärkten in Gold wechseln. Die 50-Tagelinie wurde durchbrochen. Fällt die DOW-GOLD-Ratio unter 11,5 wäre dies als Trendwende „pro Gold“ anzusehen: 


 

Es ist klar eine „Risk Off“ Bewegung im Markt zu erkennen, besonders wenn wir uns die Renditen in den USA ansehen. Die 10-jährigen US- Staatsanleihen scheinen an der 3%-Hürde gescheitert zu sein und die Renditen befinden sich seit Tagen im Rückwärtsgang. Für uns Goldanleger wäre dies sehr positiv, da das alte „Totschlagargument“ des steigenden Realzinses vom Tisch wäre. Fallende Renditen bei gleichbleibenden oder leicht steigenden Inflationsraten führen zu einem fallenden Realzinsniveau.

Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen: 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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