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Veröffentlicht von Redaktion am 23.05.2011

Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone hat sich merklich abgekühlt

Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone hat sich merklich abgekühlt

Das erste Quartal brachte durchweg positive Überraschungen. Die Konjunkturdaten für April und Mai lassen jedoch darauf schließen, dass die Luft nun etwas dünner wird. Im Hinblick auf die Inflationsentwicklung stehen Wochen der Entspannung ins Haus. Die rückläufigen Rohstoffpreise entschärfen den Kostendruck, der zuletzt entstanden war.

 

Der Einkaufsmanager-Index für die Eurozone spricht eine klare Sprache. Im verarbeitenden Gewerbe ist der Optimismus deutlich schwächer ausgeprägt, als dies noch vor einigen Wochen der Fall war. Für den von Markit Economics erhobenen Index ging es im Mai um 3,2 Punkte auf 54,8 Zähler gen Süden. Im Vorfeld war ein Rückgang auf lediglich 57,5 Zähler erwartet worden.

Im Dienstleistungssektor ist die Lage vergleichbar. Hier sank der Index von 57,8 auf 55,4 Zähler. Das ist der niedrigste Stand seit sieben Monaten. Nach wie vor stehen die Zeichen jedoch auf Wachstum. Werte über der Schwelle von 50 Punkten deuten auf eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit hin. Während sich die Flaggschiffe Deutschland und Frankreich weiterhin auf der sicheren Seite wähnen dürfen, kommt die Entwicklung für die europäischen Problembären denkbar ungelegen. Griechenland und Co. können jedes noch so kleine Fünkchen Wirtschaftswachstum dringend gebrauchen. 

 


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