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Veröffentlicht von Redaktion "Actien-Börse" am 07.10.2010

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 07.10.2010:

Börsenbrief Actien-Börse
Actien-Börse

Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 1963

Die Wall Street geht in eine der spannendsten Berichtsperioden der letzten drei Jahre

Schon allein deshalb, weil die wenigsten Zahlen miteinander vergleichbar sind. Es dürften die ersten Ergebnisse sein, die einen normalen Pegel reflektieren. Was heißt das?

In allen Gewinnzahlen stecken noch Basiseffekte. Die Analysten versuchen nun die Normallage zu finden, bereinigt um eben diese Effekte, und das ergibt folgendes Bild: Die Auswertung von mehr als 8.500 Analystenprognosen für den S&P500 reduzieren sich von 96,16 $ Gewinn je Aktie auf 95,17 $. Mit diesen Schätzungen geht die Wall Street in die Berichtssaison. Da der S&P500 im September aber 8 % zugelegt hatte, was der stärkste September seit 1939 war, errechnet sich wiederum ein KGV, das höher ist, als es dem objektiven Vergleichen entspricht. Daraus wird ersichtlich, worin die Spannung liegt. Unsere Tabelle für die bekanntesten US-Titel, hinter denen ein Meinungsbild steckt, haben wir darauf abgestellt. Sie ist nicht identisch mit dem DOW, was wir anmerken. Sie hat sich gegenüber dem letzten Stand vom August nur geringfügig verändert. Die Besonderheiten liegen darin: Die Verluste gegenüber den Frühjahrskursen haben einen Mittelwert um 30 %. Größter Verlierer war ALCOA, kleinster Verlierer war DISNEY. Die Bodenbildung liegt gegenüber unseren ursprünglichen Annahmen in 3 Fällen tiefer. Das sind ALCOA, GE und HP. Die anderen weichen nur geringfügig ab, womit dies mit dem Verlauf des S&P500 weitgehend übereinstimmt. Siehe Chart. 2. Das KGV ist eine ca.-Zahl. Wir legen uns hier nicht fest, aber: Keine Aktie zeigt eine wirkliche oder markante Übertreibung, verglichen mit den Durchschnittswerten für DOW und S&P mit rund 13 für die Ergebnisse 2010 insgesamt und dem „Forecast-KGV“ von ca. 12 für 2011. Schließlich: Die ersten Kaufkurse seit Mai haben sich nur geringfügig verändert. Ausnahmen sind die erwähnten Aktien ALCOA und HP und seit Dienstag dieser Woche auch AMEXCO nach der Klageandrohung von Washington, worauf AMEX am Montag 6 % verlor! 3. Mit dieser Einkaufstabelle gehen wir in die Berichtssaison. Wir orientieren uns nicht am KGV, sondern an den Reaktionen des Marktes auf die jeweiligen Gewinnzahlen und der von den Verwaltungen in Aussicht gestellten Perspektiven.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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