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Veröffentlicht von Börsenwerte IF Verlag GmbH am 12.04.2022

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 12.04.2022:

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Die smarten Mobilitätskonzepte der Zukunft

Dank der voranschreitenden Digitalisierung wird in Zukunft alles „smarter“, auch die Mobilität. Dabei geht es um viel mehr als elektrisch angetriebene, emissionslose Autos. Es geht um eine ganz neue Art, von A nach B zu kommen, die sogar das Aussehen vieler Großstädte unseres Planeten verändern sollte.

Dank der voranschreitenden Digitalisierung wird in Zukunft alles „smarter“, auch die Mobilität. Dabei geht es um viel mehr als elektrisch angetriebene, emissionslose Autos. Es geht um eine ganz neue Art, von A nach B zu kommen, die sogar das Aussehen vieler Großstädte unseres Planeten verändern sollte.

Ineffiziente Standzeiten beseitigen

Wenn es um die Mobilität der Zukunft geht, denken Viele zunächst an die Elektromobilität. Dank des Erfolgs von Tesla und anderen aufstrebenden Branchenvertretern ist der Hype rund um batterieelektrische Fahrzeuge groß. Allerdings haben Alternativen wie Wasserstofffahrzeuge ebenfalls Chancen, in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung des Verkehrs zu spielen. Außerdem gehört zum Thema Mobilität nicht nur die Frage, wie die Autos in Zukunft angetrieben werden. Vielmehr geht es um ganz neue Mobilitätskonzepte, die das Bild unserer Großstädte grundlegend verändern sollten. Man denke beispielsweise daran, dass ein Auto über seinen gesamten Lebenszyklus mehr als 95 Prozent der Zeit, also im Schnitt rund 23 Stunden am Tag, in einem geparkten Zustand verbringt. Dies hatten die Experten von Roland Berger Strategy Consultants in ihrer Studie „Shared Mobility - Wie neue Geschäftsmodelle die Spielregeln für den Personenverkehr ändern“ bereits vor Jahren festgestellt. Diese und viele andere Ineffizienzen gilt es in Zukunft zu eliminieren. Dies soll beispielsweise mit den sogenannten Robotaxis geschehen. Die enormen Fortschritte im Bereich des Autonomen Fahrens haben dies möglich gemacht. Zu den Vorreitern in diesem Bereich gehört Tesla. Der kalifornische Elektroautopionier will mithilfe der Robotaxis sogar zu einer Art Apple der Autoindustrie werden. Kunden soll nicht nur ein Auto verkauft werden. Stattdessen werden diese Teil eines ganzen Netzwerks, das beispielsweise aus Versicherungsleistungen rund um das Auto besteht. Darüber hinaus soll man sein Tesla-Fahrzeug als Robotaxi zur Verfügung stellen können. Wenn man es gerade nicht benötigt, fährt dieses autonom und befördert Fahrgäste. Die Gebühr kann man selbst einstreichen, abzüglich einer Gebühr für Tesla für die Bereitstellung der entsprechenden Plattform, die Robotaxi-Besitzer und Fahrgäste zusammenführt. Damit jedoch nicht genug.

Intelligente Lösungen sind gefragt

Die Elektromobilität, das autonome Fahren sowie neue Konzepte wie Ride-Hailing oder Car-Sharing gehören zu wichtigen Zukunftstrends im Bereich Mobilität. In Zukunft dürften diese Konzepte immer weiter miteinander kombiniert werden, sodass die Menschen eine ganz neue Art erleben werden, um von A nach B zu gelangen. Gleichzeitig ist eine zunehmende Urbanisierung zu beobachten. Die Weltbevölkerung wächst, gleichzeitig zieht es immer mehr Menschen vom Land in die Städte, während sich in vielen Teilen der Welt ein demografischer Wandel vollzieht und die Häuser in die Höhe wachsen.

Eine gesündere Ernährung oder der medizinische Fortschritt lassen die Menschen immer älter werden. Auch dies hat Auswirkungen auf die Mobilität. Intelligente Lösungen sind gefragt. Smart Mobility soll eine Antwort auf die Mobilitätsherausforderungen der Zukunft geben. So schätzt man bei der UBS, dass der jährliche Markt für das Thema Smart Mobility bis 2025 auf ein Volumen von rund 400 Mrd. US-Dollar anwachsen könnte. 2017 lag dieser noch bei 40 Mrd. US-Dollar. Investierbar ist dieses Thema für Anleger beispielswese mithilfe eines UBS-Index-/Partizipations-Zertifikats auf den Smart Mobility Basket (WKN: UBS0SM / ISIN: DE000UBS0SM8).

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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