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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 18.11.2010

Die Quartalsberichtssaison nähert sich mit großen Schritten ihrem Ende, sowohl in Amerika als auch in Europa

Die Quartalsberichtssaison nähert sich mit großen Schritten ihrem Ende, sowohl in Amerika als auch in Europa

Damit rücken die Makrodaten wieder mehr in den Vordergrund. Was ebenfalls reichlich Diskussionsstoff bringt. Denn nach den vielen Konjunkturprogrammen, die letztlich in den 600 Mrd. Dollar mündeten, welche die Fed bis zum nächsten Sommer mindestens in die Märkte pumpen will, wollen die Investoren endlich belastbare Ergebnisse sehen.

Keine Frage: Der Markt wird in den kommenden Wochen jede Zahl daraufhin abklopfen, ob hier signifikante Fortschritte durch die Maßnahmen der Fed erkennbar sind. Das trifft vor allem auf Amerika selbst zu, wird aber auch auf andere Märkte abfärben. Hinzu kommt die Überprüfung, welche Auswirkungen das Ganze auf die einzelnen Assetklassen hat. Dabei wird die Fed auch selbst immer wieder im Gespräch bleiben. Dass deren Maßnahmen international auf viel Kritik stießen, ist bekannt. Doch muss sich Fed-Chef Bernanke auch gegenüber den heimischen Politikern, vor allem aus den Reihen der Republikaner, immer wieder verteidigen. Das wird aktuell zwar die „Mission“ nicht verändern. Doch wird es bei solchen widerstreitenden Meinungen wohl auch bald zu einer anfänglichen Personaldiskussion kommen. Denn Bernanke sitzt nicht so fest im Sattel, um auch einen möglichen Regierungswechsel in zwei Jahren unbeschadet überstehen zu können.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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