Die Politik setzt Akzente

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 25.01.2011
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

In den USA ging Präsident Obama in seiner Jahresansprache auf die Privatwirtschaft zu und kündigte eine versöhnlichere Wirtschaftspolitik an. Das ist auch überfällig, denn die ideologische Linkspolitik bringt im jetzigen Umfeld nichts mehr. Dazu passt:


Die USA setzt auf „defizit reduction.“ Das bedeutet Konsolidierung der Haushalte, mithin Einschränkung neuer Wirtschaftsprogramme, um den Konsum anzukurbeln. Auch diese Botschaft ist wichtig, vor allem für den Bondmarkt, der sich mit fallenden Kursen und steigenden Renditen auseinandersetzen muss. Wichtig: Bei der Haushaltskonsolidierung geht es nicht um ein konkretes Ziel, sondern um einen Trend. Wenn die US-Regierung tendenziell die Neuverschuldung senkt, ist das wichtiger als die letzte Ziffer hinter dem Komma. Entscheidend ist, dass die Regierung die Notwendigkeit dieser Richtung erkennt. Das alles sind wichtige Bausteine für das Comeback der US-Konjunktur! Alle spielen ihre Rolle, um die höchstmögliche Unterstützung für die Konjunktur zu geben. Die amerikanische Notenbank hatte das schon getan und signalisierte, dass sie auch künftig unterstützend wirken wird. Dem Dollar wird all dies helfen und mittelfristig seine Aufwertung gegenüber dem Euro begünstigen.

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