Die Notenbanken stehen im Rampenlicht

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 04.08.2011
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Fed, EZB, SNB, BoJ - Auf diese Adressen sollten Anleger ihr Augenmerk richten, wenn es darum geht, in den kommenden Wochen Investitionsentscheidungen zu treffen. Auf dem Devisenmarkt wollen die Schweizer Nationalbank (SNB) und die Bank of Japan (BoJ) eine weitere Aufwertung ihrer jeweiligen Landeswährung verhindern. Zumindest kurzfristig werden die Interventionen ihre Wirkung nicht verfehlen. Wir hatten gestern bereits dazu geraten, Spekulationen gegen den Yen auf Eis zu legen. Dasselbe gilt auch für Engagements im Schweizer Franken.


 

Die EZB steht vor der schwierigen Aufgabe, einerseits die Inflation in Schach zu halten, gleichzeitig aber den Abwärtstrend an den europäischen Finanzmärkten einzudämmen. Beide Ziele unter einen Hut zu bringen, ist ein Drahtseilakt. Offenbar will man sich zunächst um eine Stabilisierung der Finanzmärkte bemühen. Gerüchte um einen vorübergehenden Verzicht auf Zinserhöhungen und weitere Anleihenkäufe machen heute die Runde. Aufschlussreich dürfte in diesem Zusammenhang die für 14.30 Uhr angekündigte Pressekonferenz werden.

Die Fed schließlich hat derzeit auch wenig zu Grund zu positiven Kommentaren. Die Wirtschaft erholt sich deutlich langsamer als erwartet, die Finanzmärkte warten auf ein Signal der Notenbanker, dass weiteres Kapital in den Geldkreislauf gepumpt wird. Der Stern von QE3 leuchtet zunehmend heller am Firmament. 

 

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