Die Deutsche Regierung drängt auf eine Regulierung des Hochfrequenz-Handels an den Finanzmärkten

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 29.05.2012
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Ausgerechnet die FDP spielt bei den Plänen im Rahmen eines nationalen Alleingangs für eine bessere Kontrolle dieses Handelssegments eine führende Rolle. Ziel der geplanten Maßnahmen ist es, den Handel jederzeit aussetzen zu können, um Kursexzesse zu vermeiden.


 

Offenbar geht es der deutschen Regierung auf der europä- ischen Fahrspur zu langsam voran. Der Alleingang, den man nun plant - bereits Ende Juni will man die Eckpunkte zu den angedachten Maßnahmen liefern - dürfte bei den europäischen Verbündeten auf wenig Gegenliebe stoßen. 

Auch in Sachen Finanztransaktionssteuer hatte es Deutschland mit Vehemenz versucht. Letztlich hat man sich eine Absage eingefangen. Genauso wie es wenig sinnvoll ist, eine Finanztransaktionssteuer in nur einem Land ein- zuführen, ist es auch absurd, den Börsenhandel in nur einem Land zu regulieren. Es droht eine weitere Schlappe. 

 

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