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Veröffentlicht von Boris Schulze am 03.03.2017

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 03.03.2017:

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Boris Schulze - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2008

Die Blase aller Blasen – Wann kommt die große Korrektur?

Die Blase aller Blasen – Wann kommt die große Korrektur?

 
Wir erleben derzeit zwei unterschiedliche Welten an den Aktienmärkten. Der Dow Jones steigt nahezu täglich auf neue Allzeithochs. Seit November steigt der Index nun rund 18%. Das ist – ich kann es nicht anders formulieren – ein Wahnsinn und erinnert an den Neuen Markt. Freilich ist das fundamental nicht zu vergleichen, trotzdem sehen die Aufwärtsbewegungen gleich aus. Hier in Deutschland steigt der DAX über 12.000 Punkte, dies sind nun bereits 20%. Jedoch ist die Entwicklung nicht bei allen Aktien aus dem DAX so positiv, wie in den USA. Dies gibt mir immer zu denken.
 
Im Jahresausblick in meinen Börsenbriefen stellte ich eine stärkere Korrektur von bis zu 20% ab Sommer diesen Jahres in Aussicht. Zuvor erwartete ich im Februar eine technische Korrektur an den Märkten von bis zu 5%. Hier lag ich bislang falsch, diese blieb komplett aus. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit eines echten Crashs in diesem Jahr. Der Crash wird vermutlich in den USA starten und dann auf Deutschland übergehen. Ob er im Sommer kommt, weiß ich natürlich auch nicht. Irgendwann wird es aber soweit sein. Dazu gleich mehr. Deutschland könnte es bereits eher treffen, sollten die Wahlen in Holland, Frankreich und Deutschland entsprechend negativ für die „EU-Konstellation“ ausfallen. Dazu muss Griechenland irgendwann im Sommer wieder eine große Rate bezahlen, auch hier wird es dann wieder medialen Gegenwind geben. Die Möglichkeiten für eine satte Korrektur am deutschen Markt sind also vorhanden. Der Ausgang ist offen, es kann natürlich auch alles positiv verlaufen. Dann hat Deutschland und der DAX noch großes Potenzial, zu neuen Allzeithochs in Richtung 13.000 Punkten. 
 
 
 
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Vieles hängt jedoch von den USA ab, denn seitdem die Indizes hier seit November 2016 abheben, steigt auch unser DAX quasi parallel zum Dow Jones an. Mehr ist es im Prinzip nicht, die USA „zieht“ Deutschland mit. Hier zur Verdeutlichung:
 
 
 
 
 
 
Unschwer sind die Parallelen zu erkennen. Wie oben geschrieben, mehr ist es im Prinzip nicht. Der Anstieg im Dow Jones geht mit dem Anstieg im DAX parallel einher. Der Dow Jones ist gespickt mit Kurslücken (blaue Kreise). Jede Kurslücke wird irgendwann geschlossen. Selbst ohne meine Praxiserfahrung mit den Kurslücken, liegt es auf der Hand. Solch ein Anstieg basiert einzig und allein auf dem „Donald Trump“ Effekt,  welchen ich bereits am 3. November 2016 vor Start der Rallye öffentlich erläuterte, siehe hier.

Es ist ganz simpel und auch hier wird es genauso sein, wie es immer ist: Die Börse nimmt eine positive Entwicklung seit November 2016 vorweg. Sobald Trump die Steuerversprechungen liefert, wird es ein „sell the news“ geben. Es läuft nie anders ab am Markt. Donald Trump pusht die US-Börse nahezu wöchentlich mit neuen Twitter-Tweets, in denen er Steuerversprechungen und Sonstiges verspricht. Er pusht den Markt nach oben. So simpel ist es. Deshalb steigt letztendlich der Markt in den USA und unser DAX zieht brav mit. Selbstverständlich gibt es hier eine Vielzahl von Erklärungen, wieso und weshalb die Märkte so stark steigen. Im Prinzip ist diese Erklärung hier im Update aber die Richtige. Nochmals: Ich habe keine(!) Ahnung, wann das Kartenhaus zusammenfallen wird. Fakt ist dennoch, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es einbrechen wird. Es ist nicht eine Frage des „ob“, sondern nur des „wann“. Oder reden wir nichts von einem Crash, sondern eher von einer satten Korrektur!

Und wissen Sie, woran mich die ganze Situation aktuell erinnert? An das Jahr 2015 hier bei uns in Deutschland. Der DAX stieg zu Beginn des Jahres um mehr als 30%, ausgehend von 9400 Punkten auf das aktuelle Allzeithoch knapp unter 12.400 Punkten:
 
 
 
Auslöser war damals das erste Anleihenkaufprogramm der EZB, die einen massiven „Geldpush“ auslöste. Was nur wenige Monate nach diesem „Push“ passierte, sehen Sie im obigen Chart. „Puff“, so schnell, wie die Luft reinkam, wurde sie sprichwörtlich auch entlassen. Gleiches sehen wir aktuell in Amerika! Es ist nichts Anderes. Donald Trump pusht die Märkte nach oben, in Deutschland läuft der Markt brav nach.
 
Vielleicht steigt der Dow Jones noch weiter, noch höher. Die Euphorie unter den Anlegern ist „Übersee“ schon auf Rekordhoch. Die Zeichen mehren sich, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann in den kommenden Monaten (…) eine satte Korrektur erleben werden.
 
Bleiben Sie wachsam. Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende. 
 
 
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Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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