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Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 18.08.2011

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 18.08.2011:

Börsenbrief Actien-Börse
Actien-Börse

Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 1963

Die Amerikaner sind den Europäern im Konjunkturverlauf mittlerweile um etwa drei bis vier Monate voraus

Sie erinnern sich: Nach der Finanzkrise startete die US-Wirtschaft deutlich früher durch als die der Europäer. Entsprechend fiel sie einmal bereits im Herbst 2010 und auch im Frühjahr dieses Jahres in die berüchtigte Wachstumspause. Das entspricht bislang dem üblichen Verlauf aller Konjunkturzyklen in den USA und ist noch kein verlässliches Zeichen für eine Rezession bzw. „double dip“!

 

Der Rhythmus der Konjunkturbewegungen in den USA ist relativ gut nachzuzeichnen. Der gegenwärtige Verlauf sieht einen Tick negativer aus, jedoch nicht wesentlich. Entscheidend ist der Rhythmus, der auch ein Vorbild für die Europäer darstellt.

Die Auftragseingänge nach einer Rezession sind deshalb weiterhin wichtiger als alle Kombinationen über den amerikanischen Verbraucher oder den Konsum. Deshalb sind die Daten für die kommenden ein bis zwei Monate die voraussichtlich wichtigeren. 

 

Die Ausrüstungsinvestitionen und die Beschäftigung in den USA sind eine weitere wichtige Komponente, die wir schon gezeigt haben. Hier ist eine historische Anomalie zu beachten: Diesmal hinkt die Beschäftigung den Ausrüstungsinvestitionen hinterher. Darin liegt die sehr kritische öffentliche Wahrnehmung über den Erfolg der Amerikaner, aus der Beschäftigungskrise herauszukommen.

Fazit: Der Einbruch der amerikanischen Märkte lag deutlich unter dem Niveau der Europäer. Gemittelt waren es für die US-Indizes etwa 15 bis 18 % und das entspricht der Konjunkturentwicklung recht genau. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Amerikaner etwas früher aus der Korrekturphase herauskommen, ist deshalb größer. Der Kurseinbruch über 27 % im DAX deckt das hiesige Konjunkturrisiko ebenfalls mehr als ausreichend ab, eher zu viel. Ein Restrisiko halten wir für möglich, aber überschaubar. Deshalb sind die genannten Ausgangswerte für Investoren brauchbare Richtwerte. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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