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Veröffentlicht von Redaktion am 30.06.2011

Die aktuellen Konjunkturdaten für die Euro-Zone lassen Interpretationsspielraum

Die aktuellen Konjunkturdaten für die Euro-Zone lassen Interpretationsspielraum

Das Wirtschaftsklima- Barometer für den 17 Länder umfassenden Euro-Raum sank im Juni zum vierten Mal in Folge. Der Rückgang von 105,5 auf 105,1 Punkte fiel jedoch so moderat aus, dass man diese Entwicklung eher als Bestätigung des grundsätzlich intakten Aufschwung-Szenarios auslegen kann.

 

Ähnlich stellt sich die Lage im Hinblick auf den europäischen Geschäftsklima-Index dar. Auch hier kam es erneut zu einem Rückgang. Nach 0,98 Zählern im Vormonat waren im Juni noch nur 0,92 Zähler zu verzeichnen. Auch dieses Niveau bietet allerdings wahrlich keinen Anlass zur Klage.

Der Rückschluss, der sich daraus ziehen lässt, ist folgender: Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist nach wie vor gut in Schuss. Das lässt sich exemplarisch auch anhand der Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt festmachen. Für den Juni erwartet die Bundesagentur für Arbeit einen weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote.

Nichtsdestotrotz: Der Höhepunkt der Zuwachsraten in diesem Zyklus liegt bereits hinter uns. In den USA sieht die Ausgangslage hingegen anders aus. Die US-Wirtschaft hat weiterhin kräftigen Nachholbedarf. Bislang hat die US-Regierung allerdings noch kein probates Mittel gefunden, um das Potenzial zu heben. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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