Deutsche Telekom AG – über den Erwartungen

Veröffentlicht von M.G. Börsen-Service am 08.11.2012
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Cleverselect Investments

Auf den ersten Blick musste die Deutsche Telekom AG ein negatives Ergebnis ausweisen, was aber in erster Linie auf Abschreibungen von über 7 Mrd. € zurückzuführen ist.


Auf T-Mobile USA mussten im dritten Quartal 7,40 Mrd. € abgeschrieben werden. Ron Sommer erwarb 2001 den T-Mobile-Vorgänger Voicestream für sehr stolze 40 Mrd. €, was sich im Nachhinein als viel zu teuer entpuppte.

Der Umsatz blieb im dritten Quartal mit 14,70 Mrd. € praktisch unverändert. Das EBIT sank von 4,90 auf 4,77 Mrd. €. Aufgrund der Abschreibungen bleibt ein Verlust von 6,90 Mrd. €.



Die Zahl der Festnetzanschlüsse ging in Deutschland weiter zurück, im Vorjahresvergleich zum 30. September um 4,5 % auf 22,62 Mio.. Die Zahl der Breitbandanschlüsse nahm um 1,8% auf 12,42 Mio. zu. Die Zahl der Entertainment-Kunden betrug Ende September 1,9 Millionen, was einer Steigerung von 39% gegenüber dem Vorjahreswert entspricht.

Auf Jahressicht wird der Nettogewinn wieder bei ca. 3 Mrd. € liegen. Bei einem Börsenwert von aktuell 36,50 Mrd. € errechnet sich ein KGV von 12,16, was im Vergleich zu anderen DAX-Werte noch relativ hoch ist.



Die Dividende soll 0,70 Cent je Aktie betragen – bezogen auf den aktuellen Kurs entspricht dies einer Dividendenrendite von 8,30%. Dies ist natürlich eine außerordentliche Rendite und auch so ziemlich der einzige Grund in die Aktie zu investieren.

Der Wettbewerb in der Branche ist mit dem Internet sehr sehr hart geworden, was sich natürlich auf die Preise und somit letztlich auch negativ auf die Gewinne auswirkt.
Der Allzeit-Chart bzw. die gesamte technische Konstellation macht keinen Mut hier einzusteigen.

In diesem Artikel erwähnt:

DE0005557508 DTE

Lettertest Newsletter

Gratis Probeabos, Rabatt Couponaktionen
Newsletter Umschlag