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Veröffentlicht von Redaktion am 28.04.2021

Den richtigen Trading-Trend im Chart erkennen

Den richtigen Trading-Trend im Chart erkennen

Wer auf Dauer erfolgreich traden möchte, der muss dazu in der Lage sein, Trends zu erkennen, um von diesen profitieren zu können. Aus diesem Grund möchten wir im Folgenden verraten, wie du die richtigen Trading-Trends erkennen kannst, was gar nicht so kompliziert ist, wie so mancher Einsteiger zu Beginn vielleicht annehmen mag.

Was versteht man unter einem Trend im Trading?

Beim Trading kann man sich zwischen einer langfristigen Strategie (Long-Term) und einer kurzfristigen Strategie (Short-Term) entscheiden. Zu Beginn eines Trades orientiert man sich an einer dieser Strategien, was zu einer bestimmten Marktmeinung führt. Geht man zum Beispiel davon aus, dass der Dax steigen wird, sollte man eine Long-Term-Strategie verfolgen, während sich eine Short-Term-Strategie vor allem dann eignet, wenn man davon ausgeht, dass der Kurs einer Aktie fallen wird.

Auf einem Trading-Chart lassen sich drei unterschiedliche Trendphasen beobachten:

  • Aufwärtstrend
  • Abwärtstrend
  • Trendlos

Als Trader ist es essenziell, ein Verständnis für die verschiedenen Phasen zu entwickeln und zu akzeptieren, dass es nicht immer nur steil nach oben oder nach unten gehen kann.
 



Woraus besteht der Trend?

Ein Trend besteht immer aus Bewegungen und Korrekturen, wobei die Bewegungen zumeist länger andauern als die Korrekturen. Während eines Aufwärtstrends kommt es somit auf dem Höhepunkt zu einem leichten Abwärtstrend, dem ein noch steilerer Aufwärtstrend folgt. Bei einem Abwärtstrend verhält sich das Ganze dagegen umgekehrt. Doch wie kann man einen Trend erkennen? Eine wichtige Rolle spielen dabei die Trading-Charts, auf denen Kursverläufe auf unterschiedliche Art dargestellt werden können.

 


 

So erkennt man einen Trend

Einen Trend frühzeitig zu erkennen ist deshalb so wichtig, da man diese möglichst frühzeitig erkennen muss, um erfolgreich zu traden. Es bringt nämlich nichts, wenn du erst dann mit dem Traden beginnst, wenn sich ein Trend fast auf dem Höhepunkt befindet, denn schließlich hat jeder Trend einmal ein Ende. Zu frühes Spekulieren birgt allerdings auch gewisse Risiken, weshalb das richtige Timing bei dem Erkennen von Trends eine entscheidende Rolle spielt.

Ein Trend lässt sich an drei Punkten auf einem Chart identifizieren:

Aufwärtstrend: 2 Tiefpunkte und ein Hochpunkt

Aufwärtstrend: 1 Tiefpunkt und 2 Hochpunkte

Um einen Trend zu erkennen, kann es hilfreich sein, wenn die zwei Hoch- oder Tiefpunkte des potenziellen Trendkanals durch eine Linie verbunden werden und im identischen Winkel eine weitere Linie ausgehend von dem einen Hoch- oder Tiefpunkt gezogen wird.

Geht man nun davon aus, dass sich der Kurs in der Folge weiterhin innerhalb dieses Trendkanals bewegen wird, deutet dies auf einen Aufwärts- oder Abwärtstrend hin, aus dem sich in der Folge ein Trade bilden lässt.

Zu diesem Zweck sollte man die Candlestick Analyse verstehen. Dabei handelt es sich um die Darstellung eines Trading-Charts in Kerzenform, was das Erkennen von Hoch- und Tiefpunkten deutlich erleichtert.

 



Wie kann man einen Trend handeln

Nachdem ein Trend identifiziert wurde, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um einen geeigneten Einstiegspunkt zu finden:

  • Option 1: Man wartet bis sich der Kurs eine der Trendkanallinien berührt und geht bei einer Berührung der oberen Linie Short-Term und bei einer Berührung der unteren Linie Long-Term.
  • Option 2: Man richtet sich nach dem Trend, geht dieser in Richtung Long tut man das ebenfalls, ebenso wie wenn dieser in Richtung Short geht.
  • Option 3: Man handelt in Richtung des übergeordneten Trends, wofür man zunächst schauen muss, von wo der Kurs gekommen ist, ehe sich der Trendkanal gebildet hat.
  • Option 4: Man richtet sich nach der dritten Variante, wartet hierbei allerdings bewusst auf einen Ausbruch aus dem Trendkanal und setzt einen Kaufstopp über der oberen Linie.


 



Verschiedene Zeiteinheiten beim Trading

Beim Trading ergibt es Sinn, die unterschiedlichen Zeiteinheiten miteinander zu vergleichen, um herauszufinden, ob sich ein Stundenchart in die gleiche Richtung entwickelt wie der Tageschart.

Wie man seine Trades schlussendlich platziert, richtet sich immer nach dem eigenen Trading-Stil. Vor allem Einsteiger sollten sich die unterschiedlichen Zeiteinheiten zu Beginn allerdings erst einmal in Ruhe anschauen und testen, welcher Ansatz am besten zu ihnen passt.


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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