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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 07.02.2011

Das neue Jahr brachte bei den Edelmetallen eine teils kräftige Korrektur

Das neue Jahr brachte bei den Edelmetallen eine teils kräftige Korrektur

Im Falle von Gold und Silber war die Kursentwicklung im Januar so schwach wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Das hält die Anleger aber nicht davon ab, weiterhin massiv auf steigende Preise zu setzen. Die langfristigen Aufwärtstrends sind jedoch weiterhin intakt.

Die Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren gibt den Anlegern recht. Während sich mit Aktien seit dem Jahr 2000 im Schnitt 9 % und mit Anleihen 67 % Rendite erwirtschaften ließen, hat sich der Goldpreis verfünffacht, der Silberpreis gar versechsfacht. Besonders das Letztgenannte hat sich in den vergangenen Jahren ins Blickfeld der Anleger gespielt. Seitdem das Metall in immer mehr industriell hergestellten Produkten Verwendung findet, ist Silber so gefragt wie zuletzt Anfang der 90er Jahre. Ob Solarzellen oder Plasma-Fernseher - überall ist Silber an Bord. Kein anderes Metall kommt mengenmäßig häufiger zum Einsatz. Die fetten Jahre dürften dennoch inzwischen vorüber sein. Hedge-Fonds haben ihre Engagements zuletzt um mehr als 40 % zurückgefahren, auch wenn sie weiterhin mit steigenden Preisen rechnen. Angesichts der wirtschaftlichen Erholung werden in Zukunft weniger Anleger auf Edelmetalle als Vermögensschutz zurückgreifen. Dass es kurzfristig zu einer Trendwende kommt, ist nicht sehr wahrscheinlich. Wir gehen aber davon aus, dass die Dynamik nachlassen und es rund um Gold und Silber in den nächsten Monaten ruhiger werden wird.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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