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Veröffentlicht von Stephan Heibel am 19.10.2009

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 19.10.2009:

Börsenbrief Heibel-Ticker
Heibel-Ticker

Stephan Heibel - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit März 2000

Das mobile Internet

Nokias Quartalszahlen waren verheerend und haben die Anlegerwelt erschüttert – der Kurs der Aktie brach um 10% ein. Möglicher Grund für das schwache Ergebnis ist die rasante Entwicklung am Mobilfunkmarkt. Die Spreu scheint sich vom Weizen zu trennen, das heißt, Nokia mit seinen Billighandys schafft aus dieser Position der Schwäche wohl nicht den Anschluss an Apple oder Research in Motion.

SNokia liefert nur Handys zum Telephonieren und steht somit in direkter Konkurrenz zu den Billiganbietern aus Korea und Taiwan.

Das mobile Internet hingegen ist der neue Trend, den Apple mit seinem Iphone und Research in Motion mit seinem Blackberry längst aktiv verfolgen. Hier werden in die sogenannten Smartphones immer neue Applikationen integriert, die anstatt der früheren Spielerei heute einen wirklichen Mehrwert für den Nutzer darstellen. In meinen Augen ist dieser Markt gerade erst dabei, aufzuwachen – eine gigantische Entwicklung steht den Smartphones noch bevor. Bereits jetzt kommt es zu Lieferengpässen bspwse. bei den Komponenten, wo es bereits durch die Zulieferer zu Preisanhebungen kommt. Beim „nur-telephonier-Handy von Nokia ist das Gegenteil der Fall, was Nokia insgesamt erheblich schwächt.

Schauen wir uns Intel an: Das Quartalsergebnis war phänomenal. Hier zeigt sich klar, dass das Unternehmen von der anhaltend anziehenden Nachrage nach den kleinsten und energiesparendsten Chips für Netbooks, tragbare Spielekonsolen und eben auch für Smartphones. Ein deutlicher Nachfrageanstieg weit über das nur Auffüllen der eigenen Lagerbestände hinaus ist also bei dem weltgrößten Chiphersteller spürbar.

So passt das schlechte Ergebnis von Nokia genau in mein Konzept, unterstützt von einer weiteren Meldung vom vergangenen Freitag: Der Umsatz von SonyEricsson brach um 42% ein!


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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