BNY Mellon Asian Equity

Veröffentlicht von Weimer Media Group GmbH am 26.06.2011
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

BÖRSE am Sonntag

In den USA schwächelt die Wirtschaft, Japan kämpft mit den Folgen von Erdbeben und Atomkatastrophe und Europa mit der Schuldenkrise. Dagegen boomt die Konjunktur in Asien: Die Kapazitäten sind so stark ausgelastet, dass die Inflation rasant anzieht. Geldpolitische Bremsmaßnahmen verunsichern die Börse. Doch auf lange Sicht bieten die asiatischen Kapitalmärkte exzellente Chancen. Mit dem BNY Mellon Asian Equity profitieren Anleger von der Wachstumsstory des Kontinents.


 

 

In den westlichen Industriestaaten dreht sich alles um gigantische Schuldenberge, die das Wachstum hemmen. Private Verbraucher und staatliche Schuldner haben das gleiche Problem: Angesichts enormer Ausgaben für die Bedienung der Kredite fehlt der Spielraum für Konsum ebenso wie für Investitionen. Ganz anders ist die Lage in Asien: Dank steigender Einkommen wächst eine kaufkräftige Mittelschicht heran, die für einen lang anhaltenden Aufschwung sorgt. Dabei kommt den beiden Milliardenvölkern China und Indien besondere Bedeutung zu. China ist auf dem Weg zu westlichem Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten allerdings schon erheblich weiter vorangekommen als der Subkontinent. Dafür sorgte im Reich der Mitte der boomende Export, der China seit Jahren prozentual zweistellige Wachstumsraten einbringt. Doch zuletzt bekam das Wirtschaftswunder Asiens einen hässlichen Beigeschmack: Die Inflationsraten ziehen an. 

Notenbanken bekämpfen den Preisauftrieb

Selbst die offizielle Steigerung der chinesischen Verbraucherpreise von 5,5% im Mai ist schon enorm hoch. Inoffiziell wird die Teuerungsrate sogar auf 8% geschätzt. In Indien ist die Lage kaum besser. Mit Zinsanhebungen (Indien) und höheren Mindestreservesätzen (China) versuchen die Notenbanken, der Lage Herr zu werden. Doch die Erfolgsaussichten sind zweifelhaft. Denn wahrhaft gigantische Geldmengen sammeln sich in Asien. Allein die Devisenreserven Chinas übersteigen die Marke von 3 Bio. US-Dollar. Die hohe Inflation ist vor allem den begehrten Rohstoffen geschuldet. Die Notierungen für Energie, Metalle und Agrarprodukte dürften deshalb noch einige Zeit hoch bleiben. Davon profitieren vor allem Unternehmen der Rohstoffindustrie, die im BNY Mellon Asian Equity Fund eine wichtige Rolle spielen. Ende April bildeten der Rohstoffhändler Noble Group (7,6% des Fondsvermögens), der Bergwerkskonzern BHP Billiton (5,3%) und der Goldförderer Newcrest Mining (5,2%) die Toppositionen im Portefeuille. Das Portfolio ist allerdings weniger stark konzentriert, als es den Anschein hat: Generell investiert Fondsmanager Jason Pidcock in 60 bis 70 Titel.

Gute Performance, teure Verwaltung

Bei der Anlageauswahl setzt Pidcock neben Gesellschaften aus etablierten Industriestaaten wie Australien, Neuseeland und Singapur auch auf Unternehmen aus Schwellenländern. Schwerpunkte sind China, Taiwan und Südkorea. Seine Performance kann sich sehen lassen: Auf Euro-Basis schaffte er in den vergangenen fünf Jahren eine durchschnittliche Performance von 6,9% per annum. Auf 3-Jahres-Sicht waren es immerhin 6,5% pro Jahr. Damit rangiert der von der Bank of New York Mellon angebotene Fonds im ersten Drittel aller vergleichbaren Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Asien ohne Japan. 2011 lief es allerdings weniger gut: Befürchtungen um eine konjunkturelle Abschwächung belasteten die Börsen und die Fondsrendite. Doch für langfristig orientierte Anleger könnte sich nun die Chance zum günstigen Einstieg bieten.

Weniger preiswert ist dagegen die Kostenbelastung: Aufgrund einer Verwaltungsvergütung von 2,0% jährlich liegt die Gesamtkostenquote (TER) von 2,25% etwas über dem üblichen Rahmen. Der Ausgabeaufschlag von bis zu 5% lässt sich durch eine Order an der Börse reduzieren. In Frankfurt beispielsweise beträgt der Spread zischen Anund Verkaufskurs meist 1,4%. Außerdem gewähren manche Banken und Fondsvermittler Rabatte auf das Agio. 

 

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