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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 01.03.2012

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 01.03.2012:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Bernanke verneint QE3 – Ron Paul klagt an!

Das Interessante ist die Vorgeschichte zu den gestrigen Kursverläufen bei Gold und Silber. FED-Chef Bernanke hat in einer Rede verkündet, dass sich die Konjunkturaussichten in den USA verbessert haben und damit eine erneute Geldspritze in Form von Quantitative Easing (QE) derzeit nicht auf dem Plan steht! Gleichzeitig sprach er aber die hohen Rohstoffpreise an. Diese könnten die Inflation anheizen und die Kaufkraft der US- Bürger verringern!

 

Er hat also ganz klar zu verstehen gegeben, dass er Angst hat vor der Inflation hat, nachdem seit 2008 Unmengen von Geld in den Kreislauf gepumpt wurden. Gleichzeitig trumpfte sein schärfster Kritiker, Ron Paul auf. Er klagte den FED-Chef an, die Kaufkraft des US-Dollars selbst zerstört zu haben! Doch es kam noch schlimmer. Paul zückte vor versammelter Mannschaft eine US-Silver Eagle Münze aus der Tasche!

Schauen wir nur einmal auf den Silberpreis. Dieser war ganz klar nach oben ausgebrochen. Um 10 Uhr New Yorker Zeit drohte der Silberpreis über 37,50 USD auszubrechen und der Goldpreis über 1.800 USD!

Die Folge wäre klar gewesen. Mehr Anleger, Investoren und Bürger hätten ihre US-Dollars in Edelmetalle getauscht. Noch dazu, wenn Ron Paul in aller Öffentlichkeit das „wahre Geld“ präsentiert und den US- Dollar als „gescheitert“ erklärt!

Es müssen dann alle Alarmleuchten auf einmal angegangen sein! Binnen weniger Minuten kam der erste Eingriff und schickte Gold um 20 USD nach unten und Silber um 1 USD. Danach die weiteren Eingriffe, um Gold und Silber wie „Verliereranlagen“ aussehen zu lassen und die Bürger, Anleger und Investoren von einem Investment abzuhalten!

Fazit:

Die Eingriffe gestern sind mehr als offensichtlich. Doch es zeigt auch klar, dass wir mit Anlagen im Rohstoffsegment auf dem richtigen Weg sind. Denn der „Feind“ wurde von Bernanke öffentlich benannt und soll über die Papiermärkte kurzfristig bekämpft werden! Doch wir kennen dieses Vorgehen mittlerweile. Ende 2011 erfolgten drei Eingriffe binnen kürzester Zeit. Das Ergebnis war, dass Gold und Silber im Anschluss kräftig nach oben anzogen!

Es gibt auch schon Zahlen, zu den gestrigen Eingriffen in den Silbermarkt. Es wurden unglaubliche 331.943 Silberkontrakte an der COMEX verkauft! Diese Kontrakte entsprechen 1,65 Milliarden Unzen Silber! Im Verhältnis betrachtet, entspricht diese Drückungsaktion der 2,3-fachen Jahresproduktion im Silber oder einem Gegenwert von rund 58 MILLIARDEN USD! Damit wird klar, dass es sich nicht um Verkäufe von Anlegern handeln kann, sondern nur um Papiersilber, dass gezielt in den Markt geschmissen wurde um weitere schnelle Anstiege zu verhindern! Ob das Drückungskartell schon fertig ist, werden wir heute Nachmittag sehen, wenn der US-Handel beginnt. Die Asiaten kaufen bereits wieder kräftig ein! 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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