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Veröffentlicht von Redaktion "Der ChartTrader" am 13.12.2009

Auszug "Der ChartTrader" vom 13.12.2009

Auszug "Der ChartTrader" vom 13.12.2009

DAX (Wochenchart): Ein Blick auf den Wochenchart zeigt, dass sich der DAX bisher schwer damit getan hat, das bei 5.876 Punkten verlaufende 50-%-Retracement der bei 8.152 Punkten begonnenen Abwärtsbewegung zu überwinden. Zudem fi el er im November unter den mittelfristigen Aufwärtstrend zurück. Bisher hat er aber nicht mehr als 38,2-% des bei 4.524 Punkten gestarteten Aufwärtsimpulses korrigiert, sodass die Chance auf ein neues Jahreshoch nach wie vor gewahrt bleibt. Voraussetzung für einen solchen Anlauf auf 5.888 Punkte und darüber ist die bullische Auflösung der Dreiecks, in dem sich der Index seit Ende Oktober befi ndet.

S&P 500

Der S&P 500 konsolidiert nun schon die vierte Woche innerhalb einer Range zwischen 1.084 und 1.119 Punkten. Ein Anstieg über 1.119 Punkte eröffnet dem Index jedoch nur überschaubares Potenzial nach oben, denn bereits bei 1.143 Punkten wartet mit dem langfristigen Abwärtstrend ein harter Brokken. Ein Anstieg über diese Barriere würde Potenzial bis 1.300 Punkte eröffnen. Bei einem Rückfall unter 1.084 Punkte muss mit einem Test des Tiefs bei 1.029 Punkten gerechnet werden.


Nikkei 225

Der Nikkei setzte in dieser Woche seine Erholung fort, begleitet von einem Kaufsignal im DSS-(Bressert)-Oszillator. Am Ende schloss der Index genau auf dem seit Anfang September bestehenden Abwärtstrend. Dieser verläuft kommende Woche bei 10.085 Punkten. Kann der Nikkei sich darüber behaupten, ist eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung über 10.767 / 10.798 Punkte bis 11.301 Punkte möglich. Ein schwacher Yen würde diese Entwicklung deutlich begünstigen.


Bund-Future

Nach dem Kontraktwechsel hat sich die technische Lage beim Bund-Future nicht verändert, lediglich die Kursniveaus müssen angepasst werden. So bildet der langfristige Aufwärtstrend bei 121,71 Euro nach wie vor die wichtigste Unterstützung. Erst ein Rückfall unter 121,71 Euro würde die technische Lage deutlich eintrüben. Zuvor fi ndet sich bei 122,50 Euro eine weitere Unterstützung. Nach oben gilt es die Widerstände bei 123,55 / 123,93 Euro zu überwinden, um anschließend in Richtung 138,2-%-Fibonacci-Extension bei 126,45 Euro vorstoßen zu können.


EUR/CHF

Der Euro befi ndet sich gegenüber dem Schweizer Franken in einem übergeordneten Abwärtstrend. Nach einer dynamischen Erholung auf 1,5921 Franken kam es zu einer Konsolidierung. Seit Ende März 2009 läuft der Euro dabei in ein absteigendes Dreieck hinein, welches aufgrund der tieferen Hochpunkte eine bärische Implikation hat. Im Fall einer bärischen Aufl ösung durch einen Rückfall unter 1,5003 Franken läge das ableitbare Kursziel bei 1,4575 Franken und deckt sich mit dem Zwischentief vom 08.03. 2009. Shortpositionen sollten im Bereich 1,5288 Franken abgesichert werden.


Palladium

Mitte November 2009 brach Palladium über die obere Begrenzung des seit Dezember 2008 bestehenden Aufwärtstrendkanals aus. Nach einer kurzen Konsolidierung markierte das Edelmetall Anfang Dezember 2009 ein Hoch bei 390,00 Dollar. Dieses wurde jedoch weder vom RSI noch vom MACD bestätigt. Vielmehr weisen beide eine bärische Divergenz sowie Verkaufssignale auf. Am Mittwoch kam es dann zum Rebreak in den Trendkanal. Damit ist in den nächsten Tagen mit weiteren Abgaben zu rechnen. Potenzielle Korrekturziele liegen bei 350,50 / 349,50 sowie 339,50 Dollar


ADVA Optical

Mitte Oktober 2009 traf ADVA bei 3,15 Euro auf Widerstand und vollzog ein Pullback zum langfristigen Abwärtstrend. Dort prallte die Kursnotierung nach oben ab und bildet seitdem ein symmetrisches Dreieck aus. Die dabei idealtypisch abnehmenden Umsätze sprechen für eine baldige, aufwärtstrendkonforme Aufl ösung nach oben. Das ableitbare Kursziel liegt in diesem Fall bei 3,80 Euro. Stopps bieten sich knapp unterhalb der unteren Dreieckbegrenzung bei 2,30 Euro an.


Euromicron

Bei Euromicron kam es Ende November 2009 zur bullischen Aufl ösung eines symmetrischen Dreiecks. In der Vorwoche überwand die Aktie dann den langfristigen Abwärtstrend. Positiv sind die mit den Ausbrüchen anziehenden Umsätze, die für eine nachhaltige Ausbruchsbewegung sprechen. Auch wenn kurzfristig ein Pullback auf 14,93 / 14,69 Euro möglich ist, sollte sich die Aufwärtsbewegung danach bis 17,45 / 18,60 Euro fortsetzen.


OMV

Nach einem Tief bei 16,83 Euro erholte sich OMV und etablierte eine neue Aufwärtsbewegung. Diese traf Mitte Juni 2009 an dem 38,2%-Fibonacci-Retracement auf Widerstand. Seitdem befi ndet sich OMV in einer Konsolidierungsphase und bildet ein symmetrisches Dreieck aus. Ein bullischer Ausbruch über 30,47 Euro würde Aufwärtspotenzial bis 40,00 Euro eröffnen. Im Falle eines bärischen Ausbruchs unter 27,52 Euro droht hingegen eine Abwärtsbewegung bis 21,00 Euro.


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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