Auszug "Der ChartTrader" vom 03.04.2011

Veröffentlicht am 03.04.2011

DAX Am Freitag durchbrach der DAX mit dem Widerstandsbereich zwischen 7.076 und 7.110 Zählern eine Schlüsselstelle. Dort verläuft neben dem 61,8%-Fibonacci-Retracement und dem Zwischentief vom 24. Februar 2011 auch die 50-Tage-Linie. Zudem wurde mit dem Anstieg vom Freitag der Ausbruch über den kurzfristigen Abwärtstrend bestätigt und die Korrektur beendet, sodass nun ein neues Jahreshoch über 7.442 Punkten auf dem Plan steht. Unter 6.867 Zähler darf der DAX jedoch nicht mehr fallen.


 

SDAX

Der SDAX hat sich von seiner Korrektur erholt und über dem Vorgängertief bei 5.068 Punkten eingehakt. Ein Anstieg über den kurzfristigen Abwärtstrend bei 5.166 Punkten eröffnet dem Index unmittelbares Anschlusspotenzial bis zu den Widerständen bei 5.274/5.303 Zählern. Da diese jedoch von untergeordneter Bedeutung sind, bleibt auch hier ein neues Jahrshoch über 5.362 Punkten das Ziel für die kommenden Wochen. Unterstützung findet der SDAX bei 5.100 Punkten. 

 

Dow Jones

Der Dow Jones hat die Korrektur vom März schneller als erwartet aufgeholt und trifft nun mit dem ehemaligen mittelfristigen Aufwärtstrend auf Widerstand. Dieser verläuft in den kommenden Wochen bei 12.460 Punkten. Zuvor wartet mit dem Jahreshoch bei 12.391 Punkten ein weiterer Widerstand. Doch erst ein Anstieg über den alten Aufwärtstrend verschafft dem Dow Jones Aufwärtspotenzial in Richtung 13.000 Punkte. Unterstützung bieten 12.171/12.174 Zähler. 

 

EUR/JPY

Der Rebreak des Euro unter den Abwärtstrend gegenüber dem Yen war der Katastrophe in Japan geschuldet und wurde schnell wieder ausgeglichen. Diese Woche durchbrach der Euro nun nachhaltig den Widerstand bei 115,0000 japanischen Yen, womit die untere Trendwende als vollendet anzusehen ist. Nachdem der Euro gleich bis zum nächsten Widerstand bei 119,67000 japanischen Yen vorgestoßen ist, sollte es kurfristig zu einer Verschnaufpause kommen. Anschließend bilden 127,9400 japanische Yen das nächste Etappenziel. 

 

Palladium

Im Zuge der Korrektur erreichte Palladium den Aufwärtstrend bei 660,47 US-Dollar nicht ganz, sondern drehte bei 684,00 US-Dollar nach oben. Nachdem sich das Edelmetall wieder über der Unterstützung bei 726,00 US-Dollar einhaken konnte, sollte sich die Erholung zunächst bis zum letzten Zwischenhoch bei 860,55 US-Dollar fortsetzen. Bei einem Ausbruch über diese Barriere kann der Aufwärtstrend bis 1.080 US-Dollar andauern. Scheitert Palladium bei 860,55 USDollar, ist von einem Rücksetzer auf 726,00/731,00 US-Dollar auszugehen. 

 

Symrise

Nachdem Symrise Ende Februar unter die 200-Tage-Linie fiel, traf die Aktie bei 18,44 Euro auf Unterstützung durch die untere Kanalbegrenzung. Einem unteren Fehlausbruch folgte eine dynamische Gegenbewegung und der Sprung zurück über die 200-Tage-Linie. Da per Wochenschlusskurs zudem der Ausbruch über den mittelfristigen Abwärtstrend bei 21,37 Euro gelang, kann sich der übergeordnete Aufwärtstrend nun über 22,64/23,12 Euro bis 24,00 Euro fortsetzen. 

 

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