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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 18.02.2013

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 18.02.2013:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Ausverkaufstag bei Gold, Silber und Goldminenaktien

Beginnen möchte ich heute mit einem Zitat von John Swinton, seines Zeichens ehemaliger Redaktionschef der New York Times: 

„Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.“ 

John Swinton, (1829 - 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times

Noch am Donnerstag zeigten die großen Minenaktien Stärke zum Goldpreis, diese konnte an Freitag aber nicht gehalten werden. Selbst die hervorragenden Zahlen von GOLDCORP (1,74 Milliarden USD Gewinn in 2012) wurden mit einem Minus von 2% honoriert. So fiel der HUI um 3,61% und befindet sich auf den wichtigen Unterstützungsniveaus:


 

Allerdings haben wir bei Gold und bei Silber genau das gesehen, was ich Anfang der vergangenen Woche angekündigt habe. Massive Angriffe über die US-Terminbörse COMEX und dies in der Woche des chinesischen Neujahrsfestes. Die Abwesenheit musste ausgenutzt werden, um die Short-Positionen zu schließen. 

Auch wenn man als Investor diese Bewegungen neutral betrachten sollten, fällt es bei Gold in den letzten Tagen schwer. Denn was sich in den vergangenen sieben Tagen medientechnisch abgespielt hat, kommt schon einer gezielten Aktion gegen Gold sehr nahe. 

Wie berichtet, startete die ARD mit ihrem schlecht recherchierten und oberflächlichen Bericht zu Gold im Magazin PLUSMINUS. Doch dies war nur einer der Bausteine. Auf der Webseite des „Schweizer Tagesanzeiger“ prangerte am Freitag auf der Startseite folgende Headline: „Gold glänzt nicht mehr lange“.


 

Tagesanzeiger der Schweiz am Freitag 

Zufällig fast die gleiche Überschrift wie der ARD-Bericht. 

Doch noch viel bedeutender, besonders im globalen Blick, war die Berichterstattung, dass George Soros im 4. Quartal 2012 seinen Anteil am SPDR-Gold-ETF um 55% reduziert hat. 

Wenn Sie sich noch an meinen Bericht Ende 2012 erinnern können, war es SOROS, der die Tiefstkurse im Sommer 2012 genutzt und diverse Positionen in Gold gekauft hat! Allerdings wurde über diese Goldaffinität von Soros in den Medien nicht berichtet. Lediglich auf einer Webseite die mir bekannt ist, wurde das Thema angesprochen. 

Mit „Verwunderung“ muss man nun feststellen, dass sich die Medien wie die wilden Tiere auf die Reduzierung von Gold im Soros-Fonds stürzen! 

Nachfolgend nur einige Google-Resultate mit den reißerischen Schlagzeilen zu dem Thema:


 

Interessant ist wieder einmal die gezielte oder wissenslose Fehlinterpretation. Zum Beispiel titelt die „Welt“: „Milliardäre Soros, Bacon senken Gold-anlagen nach Preiseinbruch“

Es sollte den Redakteuren der WELT doch bekannt sein, dass es sich bei den Berichten um Quartalszahlen per Ende Dezember handelt. Soros hat also bereits zwischen Oktober und Dezember Gold reduziert und nicht in der vergangenen Woche! Wo waren die Schlagzeilen, als Soros in 2012 in Gold eingestiegen ist?

In dieses Gesamtbild können wir noch das G20 Treffen einfügen. Dort wurde das Thema „Währungskrieg“ klar vom Tisch gefegt und jeder klar denkende Mensch sollte wissen, was wirklich geschehen wird. Es soll keinen Abwertungswettlauf der Währungen geben und auch Japan hat man nichts vorgeworfen. Zwar haben die Japaner ihre eigene Währung mit Ankündigung seit November um geringfügige 25% gegenüber dem US-Dollar abgewertet, doch das ist kein Problem. Euroland und USA werden dies selbstverständlich nicht tun. Es gibt keinen Währungskrieg, diese Bewegungen sind „ganz normal“:

Fazit: 

Wir lassen uns nicht von Emotionen beeinflussen und können Ihnen nur raten, diesen „Gold Shit-Storm“ (das neue Modewort passt hier ganz gut) ebenfalls gelassen zu betrachten. Würden wir annehmen, dass die großen Banken hinter den Short-Positionen bei den Edelmetallen stehen und entsprechend „Bakschisch“ bezahlt werden kann, dann könnte man ein uns eins zusammenzählen. 

Betrachten wir uns nun die Fakten, was wirklich in der vergangenen Woche passiert ist!


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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