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Veröffentlicht von Performaxx-Anlegermedien GmbH am 27.07.2009

Asian Bamboo: Trotz Kursverdopplung weiterhin aussichtsreich!

Asian Bamboo: Trotz Kursverdopplung weiterhin aussichtsreich!

Unser Update Mitte Februar 2009 kam rechtzeitig. Rechtzeitig genug nämlich, um für unsere Leser eine Kursverdopplung heraus zu holen. Die Aktien des chinesischen Prime Standard-Titels Asian Bamboo notieren derzeit bei über 11 Euro, empfohlen hatten wir sie bei 5,70 Euro. Die nächsten Quartalszahlen stehen Mitte August an – und sie werden gut ausfallen!

Die ersten Kurse von über 16 Euro, gleichwohl schon unterhalb des Emissionspreises von 18,10 Euro, waren bereits die höchsten seit November 2007. Der Bambus-Produzent aus Fernost wurde und wird jedoch zu unrecht mit Skepsis belegt – bislang hat das Unternehmen nicht enttäuscht.

Vielseiter Bambus

Asian Bamboo ist einer der weltweit führenden Produzenten sogenannter Moso Bambusstämme und organischer Bambussprossen. Mosos dienen der notorischen Unterversorgung von Holz in China (Verwendung bei z.B. Bodenbelägen, im Bauwesen, der Möbelproduktion und der Papierherstellung), während die Bambussprossen als „Nebenprodukt“ auf lokalen Märkten frisch verkauft oder weiterverarbeitet und exportiert werden. Die große Mehrheit der Unternehmensprodukte wird in China verkauft, überdies erfolgt ein Export verarbeiteter Bambussprossen nach Japan. Das Unternehmen hält nach eigenen Angaben die Rechte an mehr als 20 Bambus-Plantagen.

Gutes Händchen

Der Emissionserlös von mehr als 70 Mio. Euro diente der Ausweitung der Anbaufläche. Das verwundert nicht, denn Asian Bamboo expandiert rapide, und das seit Jahren. Das Unternehmen profitiert gleich von mehreren Megatrends. Zunächst vom demografischen Faktor, der die Nachfrage nach Holz automatisch steigen lässt. Zweitens vom aufkeimenden Wohlstand im Reich der Mitte, wobei gleichzeitig der Staat die Abholzungsmöglichkeiten einschränkt und damit den Einsatz von Bambus als nachhaltigem Holzwirtschafts-Rohstoff fördert. Zu guter Letzt kommt die steigende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln hinzu. Lin Zuojun, Gründer, Vorstandsvorsitzender und Mehrheitsaktionär, hat dann auch nur über die seinerzeitige Ausübung der Greenshoe-Option Aktien aus seinem Bestand veräußert und hält direkt und indirekt weiterhin mehr als die Hälfte des stimmberechtigten Kapitals.

Massig Potenzial

Bislang beträgt der Bambusanteil am hergestellten Papier und Zellstoff in China lediglich weniger als 1 % der gesamten Produktionsmenge. Unter dem Fünfjahresplan der chinesischen Regierung soll die Verwendung von Bambus jedoch stark ausgeweitet werden. Experten zufolge könne man mit Bambus bei identischer Qualität bis zu einem Drittel an Produktionskosten sparen.

Gigantisches Wachstum

In den letzten vier Jahren wuchsen die Erlöse um durchschnittlich 70 % pro Jahr. Im Jahr 2008 legte der Umsatz noch einmal auf das Dreifache zu, auf 43,8 Mio. Euro. Die Anbaufläche war gegenüber dem Vorjahr aber auch verdreifacht worden. Das Nettoergebnis sprang auf 1,66 Euro je Aktie. Hinzu kommt die komfortable Cash-Position von rund 25 Mio. Euro zum letzten Stichtag, was rund ein Fünftel der Marktkapitalisierung ausmacht.  

Ausblick 2009

Im laufenden Jahr dürften bei den Erlösen etwa 60 Mio. Euro drin sein, was unserer Schätzung vom Februar folgt. Das liegt bewusst über dem Marktkonsens, doch unsere Recherchen haben ergeben, dass Asian Bamboo sowohl im zweiten Quartal als auch im Gesamtjahr seine Prognosen übertreffen können wird. Auch bei unserer Schätzung, dass Asian Bamboo für 2008 eine Dividendenzahlung aufnehmen würde, lagen wir exakt richtig: 0,20 Euro je Aktie. Aufgrund der sprießenden Gewinne dürfte die Dividende für 2009 ganz gewiss höher ausfallen. Eine Verdopplung auf 0,40 Euro wäre leicht möglich und ein handfestes Gütesiegel für die Aktie. Der chinesische Vorstand hatte ja unlängst beklagt, dass ihm die Gründe für die Verschmähung seines zugegebenermaßen doch überzeugenden Unternehmens nicht ganz klar seien. Schließlich hatte Asian Bamboo bis dato noch nie enttäuscht – nur eben der Kurs tat es. Als Maßnahmen folgten ein Aktienrückkaufprogramm und die Aufnahme von Dividendenzahlungen. Beides halten wir für richtige Ideen.

Fazit

Asian Bamboo verdient gut, zeigt äußerst beeindruckende Wachstumsraten und operiert in einem vom Staat geschützten und geförderten Umfeld. Die Dividende sollte im kommenden Jahr deutlich angehoben werden – zumal das Management auch einsehen wird, dass weitere Argumente Pro Asian Bamboo her müssen, um mehr Investoren anzuziehen. Bei einem Gewinn von über 2 Euro je Aktie 2009 liegt unser Kursziel bei 17,50 Euro – das wäre, innerhalb eines ja weiterhin recht desolaten und volatilen Börsenumfelds, eine Verdreifachung seit unserer Empfehlung im Februar!

Für den Inhalt dieses Artikels ist die Redaktion des Performaxx-Anlegerbriefs verantwortlich. Der Performaxx-Anlegerbrief zählt mit einer Musterdepotperformance von über 649 % seit 1.1.2001 zu Deutschlands erfolgreichsten Börsenbriefen.

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