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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 01.02.2011

An Schweden führt weiterhin kein Weg vorbei

An Schweden führt weiterhin kein Weg vorbei

Schon im vergangenen Jahr hatten wir die sprunghafte wirtschaftliche Entwicklung mit einigen Investments begleitet. Unsere Favoriten Alfa Laval, SKF, Volvo oder Svenska Cellulosa (vgl. Ausgabe 121/2010) haben sich allesamt gut entwickelt. Auch in diesem Jahr lässt sich unserer Meinung nach in Schweden Geld verdienen - Anleger sollten ihren Blick auf den Finanzsektor richten. Für die europäischen Banken sind wir eigentlich nicht sonderlich optimistisch, die schwedischen Vertreter stellen allerdings eine Ausnahme dar.

Das vergleichsweise hohe Zinsniveau wird sich positiv auf die Margen auswirken, weitere Zinserhöhungen sind in den kommenden Monaten zu erwarten. Auf die schwedischen Geldhäuser kommen zweistellige Zuwächse beim Nettozinsertrag zu, während sich die europäischen Wettbewerber mit fünf bis sechs Prozent begnügen müssen. Die Krise im Baltikum, die den skandinavischen Banken in den vergangenen Jahren das Leben schwergemacht hatte, ist inzwischen abgehakt. Die Umstrukturierung und Neuausrichtung der Institute ist gelungen. Wer an dieser Entwicklung teilhaben will, sollte sein Depot mit den Papieren der Hauptprofiteure bestücken. Werfen Sie einen Blick auf die Aktien von Nordea (SE0000427361/78,30 SEK), SEB (SE0000148884/58,70 SEK) oder der Swedbank (SE0000242455/101,50 SEK). Die Titel sind in der Vergangenheit zwar bereits ordentlich gelaufen, dürften aber noch einmal Fahrt aufnehmen, wenn das oben geschilderte Szenario Realität wird.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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