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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 25.03.2013

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 25.03.2013:

Börsenbrief Der Goldreport
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Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Zypern bekommt 10 Milliarden Euro

Aktuell sieht es so aus, dass Zypern von den Eurostaaten und dem IWF die vorher im Raum gestandenen 10 Milliarden Euro erhalten wird. Im Gegenzug werden die beiden großen Banken des Landes aufgespalten.

Kundengelder bis 100.000 Euro sollen nicht belastet werden, egal bei welcher Bank sie derzeit hinterlegt sind. 

Was aber mit Beträgen über der magischen Marke passiert, ist noch offen! Die BANK OF CYPRUS und die LAIKI Bank sollen verkleinert bzw. aufgespalten werden. Kundengelder bei der LAIKI Bank unter 100.000 Euro werden auf die BANK OF CYPRUS übertragen. Einlagen über dieser Marke sollen zunächst in eine neue BAD BANK übertragen und eingefroren werden! Noch ist nicht bekannt, welche Summen von diesen Geldern am Ende einbehalten werden, es sei jedoch „mit erheblichen Verlusten zu rechnen“ hieß es. 

Interessant ist, dass die zyprische Regierung nicht mehr abstimmen muss. Diese hatten den Beschluss zur Bankensanierung gefasst und nun haben sie die „Ausgestaltung“ den netten Herren in Brüssel überlassen!

Fazit: 

Welche Schlüsse lassen sich aus dem Zypern-Debakel ziehen? Zunächst dürfte klar sein, dass Gelder bei Banken nicht sicher sind. Egal ob in Zypern, Griechenland, Spanien, Portugal oder auch Deutschland. Kommt es „hart auf hart“ wird nicht vor Enteignung zurückgeschreckt. 

Die zweite Erkenntnis ist, dass sich die Euroländer wie die Wahnsinnigen an ihre politisch motivierte Währung halten und mit allen Konsequenzen den Euro-Raum zusammenhalten wollen! Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um hoffnungslose Fälle wie Griechenland handelt oder ein Land mit der Einwohnerzahl von Köln. 

Der dritte und aus meiner Sicht wichtigste Punkt ist aber, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der ein Gleichbehandlungswahn und Gerechtigkeitskrieg ausgebrochen ist. 

Es wurde mit der Vereinbarung gezeigt, dass die Regierungsvertreter jeden Bürger mit einem Vermögen von mehr als 100.000 Euro als „zu reich“ einstufen. 

Dabei ist es völlig egal, wie die Bürger zu diesem Geld gekommen sind. Ob man ein zyprischer Hotelier ist, der sein ganzes Leben lang 7 Tage die Woche rund um die Uhr für seinen Betrieb gelebt hat oder ein russischer Millionär, der nur zum Sparen von Steuern in Zypern war, schert die Gerechtigkeitsfanatiker der EU nicht! 

Jeder der etwas Vermögen hat, wird bezahlen! Gegenüber der breiten Öffentlichkeit ist dies super zu verkaufen. Wir helfen den Bürgern mit Sparguthaben und ziehen die „Reichen“ zur Rechenschaft! 

An dieses Bild müssen wir uns gewöhnen. Es herrscht der oben angesprochene Gerechtigkeitskrieg. Keiner soll mehr haben, wie der andere. Kommt einem irgendwie bekannt vor, wenn man in der Geschichte zurückblickt!


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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