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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 23.01.2015

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 23.01.2015:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Volätilität nimmt zu

Mit der gestrigen Entscheidung der EZB nimmt die Volatilität im Gold zu und es scheint, als wollen gewisse Adressen den Gold-Zug vorerst abbremsen. Bedenken Sie, Gold ist der größte Feind der Notenbanken. Immer wenn Gold steigt, deutet dies auf Probleme in den Papiergeldsystemen hin. Die Notenbanken müssen daher mit aller Kraft verhindern, dass sich die Anleger aus den Papierwährungen in Gold flüchten.


 

Gestern haben wir den „Klassiker“ der Manipulationen gesehen. Kurz vor der EZB-Entscheidung wurde Gold auf ein Tagestief bei 1.280 USD gepresst. Diese Aktionen sind ein „alter Hut“ und über die Terminbörsen immer wieder leicht machbar.

Ich kann aktuell nicht ausschließen, dass die Notenbanken in den nächsten Tagen versuchen, Gold wieder „schlecht aussehen zu lassen“. Der Goldpreis hat seit dem SNB-Entscheid massiv an Wert zugelegt bzw. die Papierwährungen massiv an Wert verloren. 

Dies ist ein mittelfristiger Trend, der nicht zu stoppen ist. Was die Notenbanken allerdings tun können ist, immer wieder einen Deckel einzuziehen.

Für mich heißt dies, dass ich aktuell nicht in eine Kaufpanik verfalle, sondern beobachte. Die Aufwärtsbewegung hat viel Kraft und es fließt massiv echtes Geld in den Goldmarkt. Diese reale Nachfrage kann aber über die Terminmärkte abgeschwächt werden.

Wir sind gut aufgestellt und haben viele Goldaktien und Rohstoffaktien im Depot. Allerdings haben wir auch noch Cash in der Hinterhand, welches für Investments bereitsteht.

Noch warte ich ab, jedoch sollten Sie, falls sie noch gar keine Engagements haben, die gut aufgestellten Produzenten wie RESOLUTE MINING, SILVER LAKE RESOURCES oder TERANGA GOLD zumindest mit einer Erstposition kaufen. Es kann auch gut sein, dass Gold die 1.300 USD nachhaltig pulverisiert und in Richtung 1.400 USD marschiert. 
Auch wenn die kurzfristigen Charts, mit den deutlichen Anstiegen, überkauft aussehen, sollte man die abartig niedrigen Kurse im langfristigen Vergleich nicht vergessen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, haben die Aktien ein massives Potential. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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