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Veröffentlicht von Matthias Schomber am 14.01.2011

Update TUI – Grammer Short

Update TUI – Grammer Short

viele Leser haben sich gestern gewundert, dass sie keine Premium-Email Tradingidee in ihrem Mailfach hatten (daher erhalten sie die gestrige Idee in Air Berlin nochmals unten angefügt).

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals für die Unannehmlichkeiten bei ihnen entschuldigen. Es gab Schwierigkeiten bei unserem Serviceanbieter, der die Server bereitstellt. Dank an dieser Stelle nochmals an meinen Webadministrator, der gestern unermüdlich an der schnellen Behebung mit dem Provider gearbeitet hat. Ich freue mich, ihnen an dieser Stelle den erfolgreichen Verlauf des Shorts in TUI mitteilen zu können. Es blieb bei diesem Trade ein Plus von knapp 5 Prozent hängen. Am heutigen Tag würde ich mir Grammer (Deutschland, ISIN DE0005895403 / WKN 589540, Ticker GMM, Börsenplatz Xetra) genauer anschauen. Die Aktie zeigte zuletzt charttechnisch Schwäche und dürfte unter der Marke von 17,00 Euro unter Druck geraten. Ich würde daher unter 17,00 Euro bis zu Kursen von 16,98 Euro die Aktie shorten mit einem Kursziel bei 16,00 Euro. Den anfänglichen Stopp würde ich bei 17,70 Euro platzieren. Verkauf SSL (S 16,999, L 16,98) Stopp 17,70 Kursziel 16,00 Derivativ wäre diese Tradingidee m. E. mit einem KO-Put-Zertifikat (WKN TB9VQR, 19,94) umsetzbar. Bitte beachten sie, dass bei gegenteiliger Entwicklung des Underlying ein Totalverlust entstehen kann. Die aktuellen Limite und Positionen sind: Position(en): Long: Arques (Kauf 3,80, Stopp 2,64, KZ 4,90, Posigr. 1k) Air Berlin (Kauf 4,06, Stopp 3,75, KZ 4,55) Short: - Offene(s) Limit(e): Long: TUI (Kauf L 9,55, Stopp 8,70, KZ 12,07) Short: - Tradingidee vom 13.01.2011 Diverse Updates – Air Berlin mit Breakoutsignal Guten Morgen, die Bullen melden sich zurück! So könnte eine der möglichen Überschriften des heutigen Tages lauten. Es ist schon sehr beeindruckend, was da am gestrigen Tag an der Börse „abging“. Da wurden einige Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt und schlossen eilig ihre Shortpositionen, bzw. füllten ihren Depotbestand mit Aktien – quer durch die Bank - auf. Bei Q-Cells war es wohl der richtige Riecher, doch leider wurde das Kauflimit um 1 mickrigen Cent verfehlt, bevor die Aktie zum Gipfelsturm ansetzte (das bestehende Limit würde ich nunmehr aus dem System nehmen). In den letzten Tagen wurden relativ häufig Positionen knapp ausgestoppt und dann lief der Markt in die andere Richtung. Ich gebe zu, dass dies verdammt ärgerlich ist. Ich kann ihnen aber nur sagen, dass ich dies nutze und untersuche/analysiere, an was es gelegen haben könnte. Ich gebe nicht dem Markt die Schuld, wie es viele andere machen würden, sondern letzten Endes ist das Traden ein andauernder Lernprozess. Also schaue ich nach, ob ich die Stopps zu eng für die derzeitige Volatilität im Markt gesetzt habe und ob und wie man das in Zukunft verbessern kann. Ich hoffe ihnen hiermit auch einen weiteren Einblick in meine tägliche Arbeit gegeben zu haben. Am gestrigen Tag wurde das KO-Put-Zerti, das aber nur als Depotabsicherung dienen sollte, ausgestoppt. Aufgrund der geringen Positionsgröße ist dieser Verlust m. E. verschmerzbar und sollte als geleistete Zahlung einer „Versicherungsprämie“ betrachtet werden. Die Position in R. Stahl wurde ebenso am gestrigen Tag glattgestellt. Positiv ist allerdings zu werten, dass sich der Depotwert Arques am gestrigen Tag mit einem Tagesplus von über 7 Prozent prima entwickelt hat. Am heutigen Tag würde ich versuchen einen Longtrade in Air Berlin (WKN: AB1000, ISIN: GB00B128C026, Ticker AB1, Börsenplatz Xetra) zu eröffnen. Ich würde dafür mit einem Kauflimit bei 4,06 Euro lauern und auf Ausführung warten. Den Stopp würde ich bei 3,75 Euro platzieren und das Kursziel sehe ich bei 4,55 Euro. Aufgrund der Charttechnik (Chart anbei) bin ich recht optimistisch, dass der Aktie der Breakoutversuch gelingen dürfte. Kauf L 4,06 Stopp 3,75 Kursziel 4,55 Derivativ wäre diese Tradingidee m. E. mit einem KO-Call-Zertifikat (WKN TB9MV9, 3,388) umsetzbar. Bitte beachten sie, dass bei gegenteiliger Entwicklung des Underlying ein Totalverlust entstehen kann.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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