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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 30.06.0014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 30.06.0014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Spekulanten gehen Long auf Gold

Die andere wichtige Anlegergruppe, die großen Spekulanten, tat genau das Gegenteil der Commercials. Sie erhöhte die Long-Position auf Gold deutlich. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Long-Position von 162.052 auf 183.433 Kontrakte. Gleichzeitig wurden die vorhandenen Short-Positionen deutlich abgebaut. Diese fiel von -83.757 auf -62.574 Kontrakte. Zusammengefasst stieg die Netto-Long-Position der Spekulanten also deutlich um mehr als 42.000 Kontrakte (!) von 78.295 auf 120.859 Kontrakte.

Die steuerlichen Verlustverkäufe bei den Aktien (Tax-Loss Selling) waren in diesem Jahr weniger ausgeprägt und die meisten Aktien haben sich bereits am Mitte Juni von den Tiefs lösen können.

Dies ist nicht nur absolut, sondern auch prozentual einer der heftigsten Anstiege der vergangenen Monate innerhalb einer Handelswoche. Die Spekulanten erhöhten die Netto-Long-Position um mehr als 50%, was wir als einen Mix aus Short-Eindeckungen und gleichzeitiger Spekulation auf steigende Goldpreise sehen.

Auch hier befindet sich die Position langfristig betrachtet noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Wichtig erachten wir nun die Marke von etwa 140.000 Kontrakten (Netto-Long-Position, siehe Markierung im Chart), die wir bei der Zwischenrallye des Goldpreises im März 2014 gesehen haben: 


 

Fazit:

Die starke Aufwärtsbewegung von fast 50 USD beim Goldpreis binnen weniger Tage hat die Positionen der Anlegergruppen an der COMEX deutlich in Bewegung gebracht. Die COMMERCIALS haben die starken Anstiege genutzt, um die Netto-Short-Position zu erhöhen. Auf der anderen Seite haben wir einen deutlichen Anstieg der Netto-Long-Position bei den Spekulanten gesehen, die als stark bezeichnet werden muss.

Langfristig betrachtet könnte sich diese Bewegung noch weiter fortsetzen, bis wir anhand der COT-Daten einen stärkeren Korrekturbedarf für Gold ausmachen müssen. Interessant ist nun, ob wir die Marken aus der Zwischenerholung im März 2014 überschreiten können. Dies wäre ein positives Signal. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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