Prognose ist gut, keine Prognose wäre (oft) besser

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 18.01.2012
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Ist es die Suche nach Orientierung, der Wunsch nach einem Fels in der Brandung, der uns immer wieder in die Fänge von Experten treibt, die uns mit Prognosen rund um die zu erwartende wirtschaftliche Entwicklung versorgen? Und obwohl diese Prognosen regelmäßig ellenlang an der Realität vorbeischrammen, werden Institute, Regierungen und Wissenschaftler nicht müde, es immer wieder aufs Neue zu versuchen.


 

Die nebenstehende Graphik ist ein guter Anhaltspunkt, um einschätzen zu können, welchen Nutzen Leser beispielsweise aus der jährlich veröffentlichten Wachstumsprognose der deutschen Bundesregierung ziehen können. In den vergangenen sechs Jahren gelang es nicht einmal, die Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsproduktes auch nur annähernd zutreffend vorherzusagen. Die geringste Abweichung wurde im Jahr 2006 erreicht - und auch da lag man um 0,6 Prozent daneben. Für das laufende Jahr prognostiziert die Bundesregierung übrigens einen BIP-Zuwachs von 0,7 Prozent. Wir sind gespannt, was die Realität zu bieten hat. 

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