Portugal: Entschuldigung, wir haben uns getäuscht!

Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 25.03.2011
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Der Goldreport

Als wir in den letzten beiden Tagen über das Problemkind Portugal berichtet haben, sind wir von einem Kapitalbedarf von 20 Milliarden Euro ausgegangen. Hier haben wir uns leider getäuscht. Vertrauen wir den heutigen Pressemitteilungen so wird Portugal nicht 20 Millionen Euro sondern 80 Millionen Euro benötigen!


 

Ratingagenturen völlig nutzlos!

Gleichzeitig kam dann die Abstufung der Rating-Agentur S&P, die die Bonität von Portugal von A- auf BBB verringert hat. Eigentlich auch immer sehr witzig, dass die hochbezahlten Ratingagenturen dann abstufen, wo schon alles zu spät ist. Jeder Zeitungsleser wäre mit diesen Methoden in der Lage, eine Rating-Agentur zu führen!

Aber noch einmal ein Blick hinter die Kulissen. Bislang hat die EZB bereits rund 20 Milliarden Euro an portugiesischen Staatsanleihen im Markt gekauft und damit in einen weiteren Pleite-Geier investiert!

Noch besser finden wir aber ein Statement von Chefvolkswirt Thomas Mayer von der Deutschen Bank. Wir zitieren: „Wir schätzen, dass Portugal zwischen 60 und 80 Milliarden € benötigen wird. Der EFSF- Rettungsschirm reicht dafür noch dicke. Portugal hätte schon längst darunter gehen sollen“.

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank ist also der Meinung, dass Portugal schon längst hätte Hilfe beantragen sollen. Möchten Sie wissen warum?

Weil die Deutsche Bank mit Sicherheit wieder Milliarden von Euros in Anleihen Portugals investiert hat. So kassieren die Banker derzeit eine Traumrendite von bis zu 8% p.a. (5-Jahresanleihen Portugals) und bei weiteren Milliardenhilfen der EU können sie ihre eigentlich wertlosen Anleihen schön an die EZB verkaufen! Auch ein Geschäftsmodell, das aufgrund der Unterstützung durch unsere Politiker eine sichere Rendite abwirft und natürlich die Bonuszahlungen für 2011 sichert! 

 

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