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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 05.11.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 05.11.2014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Nächster Abwärtsschub

Der Goldpreis wird weiterhin gezielt über die Terminbörsen nach unten gedrückt. Die dreitägige Stabilisierung oberhalb der 1.662 USD-Marke wurde heute Nacht systematisch eliminiert:

Quelle: www.insidefutures.com

Aktuell sind bereits rund 45.000 Kontrakte an der Terminbörse gehandelt worden, was für 7:40 Uhr in der früh ein sehr hohes Handelsvolumen bedeutet. In der Regel haben wir um diese Uhrzeit gerade einmal die Hälfe an Volumen. Das bedeutet, die Akteure sind im Markt, genau wie am Freitag der vergangenen Woche. 

Im täglichen Goldpreischart sehen Sie das Ausmaß dieses weiteren Abwärtsschubes. Der MACD ist nun schon wieder massiv überverkauft, der RSI ebenso: 


Quelle: www.insidefutures.com

Nehmen wir das 2008er Ausverkaufstief beim Goldpreis als Basis, so verläuft bei 1.153 USD die wichtige 61,80% Fibonacci-Unterstützung: 


Quelle: www.stockcharts.com

Gehen wir bis zum Start der Goldhausse zurück, so verlaufen die 50% Unterstützung bei 1.093 USD und die 61,80% Unterstützung bei knapp 900 USD. Aktuell müssen wir davon ausgehen, dass die 1.153 USD aufgrund des sehr hohen Volumens in den frühen Handelsstunden schwer zu halten sein werden. Ein finaler Ausverkauf mit einem Intraday-Absturz unter 1.100 USD (eventuell auf die 1.093 USD) dürfte von den Initiatoren erwünscht sein! 


Quelle: www.stockcharts.com

Beim Silberpreis kann man technisch nur noch den Bereich um 15 USD als ernstzunehmende Unterstützung ausmachen. Fundamental ist die Bewegung verrückt, paradox und über die Terminmärkte getrieben. Es gibt bei diesem Niveau kaum noch einen Silberproduzenten, der Gewinn macht, doch die Edelmetallmanipulatoren Goldman Sachs, JP Morgan and Friends interessiert das nicht. 


www.stockcharts.com 

Fazit:

Leider haben wir noch keinen neuen Put auf Gold gekauft, da wir zumindest mit einer kleineren Gegenbewegung nach oben gerechnet haben. Doch selbst diese lässt man nicht zu.

Auf der anderen Seite haben wir uns mit Käufen komplett zurückgehalten, was sich nun als richtig herausstellt.

Die Märkte sind von Grund auf manipuliert und wir Edelmetallinvestoren bekommen dies mehr als deutlich zu spüren.

Doch die Manipulatoren gehen derzeit in alle Märkte. Betrachten Sie sich den Ölpreis und Sie sehen deutlich, wie die Amerikaner die Russen mit einem Ölpreis im freien Fall zu Boden ringen wollen. Vergessen Sie bitten die Fracking-Lüge und das neue Öl-Eldorado USA. Das ist eine Volksverarschung. Die Decline-Raten sind extrem hoch und bei dem aktuellen Ölpreis verdienen diese Unternehmen ebenfalls kein Geld mehr. Doch die Amerikaner müssen selbst Bauernopfer bringen, um den Erzfeind Russland im neuen kalten und über die Märkte ausgetragenen Krieg unter Druck zu setzen!

Wenn die amerikanische Wirtschaft so gut läuft, wie uns die Medien vorgaukeln, wieso fällt Öl dann wie ein Stein, wieso fallen nahezu alle Industriemetalle?

Die finale Phase hat letzte Woche begonnen und setzt sich fort. Wir warten ab, beobachten eng, halten aber unser Cash zusammen. Es würde jetzt vermutlich keinen Sinn machen, den Helden zu spielen und alles auf eine Karte zu setzen. 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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