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Veröffentlicht von Redaktion "Investmentfonds-Newsletter" am 22.10.2009

Lupus Alpha Smaller German Champions: Fundamental in deutsche Nebenwerte investieren

Lupus Alpha Smaller German Champions: Fundamental in deutsche Nebenwerte investieren

Mit dem Lupus Alpha Smaller German Champions startete die auf Nebenwerte- und Absolute Return-Fonds spezialisierte Investmentboutique Lupus Alpha 2001 ihren ersten Publikumsfonds. Seitdem konnte der Fonds beständig seine Benchmark, die sich je zur Hälfte aus MDAX und SDAX zusammensetzt, schlagen. Entscheidend hierfür ist der klassische fundamentale Investmentansatz eines erfahrenen Fondsmanagers.

Fondsmanager Peter Conzatti verfügt über langjährige Erfahrung mit deutschen und europäischen Nebenwerten. Seit 2007 leitet er den Lupus Alpha Smaller German Champions. Mit dem Fonds verfolgt er konsequent einen fundamentalen Bottom-up-Ansatz. Sein Investmentansatz geht von der Annahme aus, dass gerade bei Nebenwerten Informationsineffizienzen vorliegen. Dabei bewertet er Unternehmen zum einen über quantitative Bewertungskennzahlen, zum anderen nutzt er persönliche Kontakte zu den Chefetagen der Unternehmen, um relevante Informationen zu sammeln. Für Investitionen kommen deutsche Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 150 Mio. und 3,5 Mrd. Euro infrage.

Ein zentraler Aspekt der Analyse sind also Gespräche mit dem Management der Unternehmen. Dies ist bei der Auswahl von Nebenwerten unter der Annahme von teilweise ineffizienten Märkten unerlässlich. Peter Conzatti legt bei der Beurteilung des Managements großen Wert auf dessen Erfahrung und jene des Aufsichtsrats, die Art der Kommunikation mit den Anteilseignern, das Vorgehen bei Fusionen und Übernahmen und auf die Art der Erfolgsbeteiligung des Managements. Weitere qualitative Kriterien für die Aktienanalyse sind ein überzeugendes Geschäftsmodell, die Marktstellung des Unternehmens im Gesamtmarkt und im Vergleich zu seinen Konkurrenten, strategische Partnerschaften und die Qualität der produzierten Güter. Daneben fließen quantitative Bewertungskennzahlen wie KGV, KBV, ROI, ROE, EBIT und EBITDA in die Analyse mit ein. Die Ergebnisse führen zu einer Einstufung der betrachteten Unternehmen und entscheiden über die Gewichtung der Einzeltitel im Modellportfolio.

Seit Auflage kann der Fonds eine jährliche Rendite von rund 5% vorweisen, womit er klar seine Benchmark und seine Fondskategorie schlägt. Anleger sollten jedoch das Risiko, das mit Investments in Nebenwerten verbunden ist, im Auge behalten. Im Vergleich zu Standardwerten schwanken die Aktienkurse wesentlich stärker. Daher ist ein langfristiger Anlagehorizont unbedingt angebracht, auch angesichts einer Mindestanlagesumme von 7.500 Euro. Darüber hinaus sollten Anleger auf die Gebührenstruktur des Lupus Alpha Smaller German Champions achten. Die Managementgebühr liegt mit 1,50% im Rahmen der Kategorie. Allerdings ist die Gesamtkostenquote auch aufgrund des geringen Fondsvolumens mit 2,20% relativ hoch. Zudem kann noch eine Performance-Fee in Höhe von 17,50% auf die positive Wertentwicklung über die Benchmark (50% MDAX, 50% SDAX) hinaus erhoben werden.


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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