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Veröffentlicht von Redaktion am 19.02.2019

IOTA, Ripple, Litecoin und Co.: Was man beim Kauf von Altcoins beachten sollte

IOTA, Ripple, Litecoin und Co.: Was man beim Kauf von Altcoins beachten sollte

Neben dem Bitcoin gibt es noch unzählige andere Kryptowährungen, die in der Regel als Altcoins bezeichnet werden - es sind nämlich alternative Coins zum Bitcoin, der in der Krypto-Welt eine Art Sonderstellung genießt. In der Regel basieren die Altcoins auf der Bitcoin-Technologie, wobei es auch ein paar Coins gibt, die nichts mit der Blockchain zu tun haben, aber dennoch erfolgreich sind - so etwa die digitale Währung IOTA.

Der Kurs der Kryptowährung hängt auch vom gewählten Marktplatz ab

 
Wer an die Zukunft alternativer Kryptowährungen - so etwa an Litecoin oder auch an Ripple - glaubt und sein Geld investieren möchte, der kann etwa ein paar Coins über einen sogenannten Kryptomarktplatz  erwerben und in der Wallet, dem digitalen Portemonnaie, aufbewahren. Verkauft wird dann, wenn der Kurs nach oben geklettert ist. Dabei wird das Geschäft mit anderen Nutzern abgewickelt - direkt und ohne Vermittler. Die Gebühren, die sodann anfallen, teilen sich der Verkäufer und der Käufer. Will man Kryptowährungen kaufen, so ist es aber wichtig, einen bekannten Handelsplatz auszuwählen - so etwa Bitfinex. Hier kann man auch problemlos mit Altcoins handeln. Bittrex ist ebenfalls eine interessante Möglichkeit, weil hier extrem viele Kryptowährungen zur Verfügung stehen.
 
Will man beispielsweise IOTA kaufen, so braucht man zunächst Ethereum oder Bitcoin - beide Währungen bekommt man auf Bitcoin.de oder auch auf Coinbase. Bitcoin.de ist vor allem für jene Anleger ansprechend, die nur ein Bankkonto haben, weil hier keine Kreditkarte benötigt wird. Am Ende genügt also das Bankkonto, um eine Sofortüberweisung durchführen zu können. Zu beachten ist auch, dass es an den verschiedenen Handelsplätzen unterschiedliche Kurse gibt.
 
Mit Altcoins kann man auch handeln, obwohl man sie gar nicht erworben hat. Das ist vor allem auf sogenannten Optionsplattformen möglich. Besonders empfehlenswert ist hier der Anbieter IQ Option. Hier stehen die Kryptowährungen Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Ethereum Classic, IOTA, Litecoin, Monero, OmiseGo, Ripple, Santiment und Zcash zur Verfügung. Der Vorteil? Hat man keine Coins gekauft, kann auch auf fallende Kurse gesetzt werden.
 

Leistungsstarke Grafikkarte oder schneller Prozessor?

 
Will man die Altcoins hingegen selbst schürfen, so braucht man die passende Hardware - die Anforderungen sind jedoch währungsabhängig. Wer sich für das Bitcoin- oder Ethereum-Mining interessiert, der braucht einen Desktop-PC und mehrere Grafikkarten, die einen Videospeicher von mindestens 2 GB haben und zudem OpenCL unterstützen. Die Geschwindigkeit des CPU spielt hingegen keine Rolle - außer, man möchte Zcash oder Monero schürfen. Hier ist der starke Prozessor nämlich weitaus wichtiger als die leistungsfähige Grafikkarte. 
 
Wer den Schürferfolg vergrößern will, der kann sich auch einem Mining-Pool anschließen - hier werden die Rechenkapazitäten mehrerer Nutzer gebündelt und die Gewinne sodann auf die Miner aufgeteilt.
 

Gefahren sollten nicht unterschätzt werden

 
Investiert man in digitale Währungen, so sollte man sich immer bewusst sein, dass sich der Preis relativ schnell verändern kann. Für Altcoins gilt das sogar noch mehr als für den Bitcoin, weil das Investitionsvolumen bei alternativen Kryptowährungen geringer ist - das heißt auch, dass die Volatilität bei den Altcoins größer ist. Bedenkt man, dass der Preis für den Bitcoin am Tag um 30 Prozent nach oben oder nach unten gehen kann, will man mitunter gar nicht daran denken, welche Talfahrten die Altcoins hinlegen könnten.
 
Natürlich kann man auch richtig hohe Gewinne einfahren, sofern der Trader richtig liegt. Doch man sollte sich immer bewusst sein, dass selbst ein Twitter-Beitrag ausreichen könnte, um den Kurs eines Altcoins auf Talfahrt zu schicken.
 

Hohe Gewinne oder doch der Totalverlust?

 
Einmal gewinnt man, dann verliert man wieder - am Ende geht es darum, dass die Gewinne höher als die Verluste ausfallen. Investiert man in Altcoins, so muss man sich bewusst sein, dass es sich um ein ausgesprochen riskantes Geschäft handelt, das natürlich - sofern der Trader richtig liegt - extrem hohe Gewinne mit sich bringen kann. Aber natürlich kann sich der Markt auch immer in die andere Richtung drehen, sodass auch ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden darf.
 
 

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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