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Veröffentlicht von Weimer Media Group GmbH am 15.07.2011

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 15.07.2011:

Börsenbrief zertifikate kompakt
zertifikate kompakt

Weimer Media Group GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2000

In Goldstocks we trust

Gold erlebt derzeit eine Renaissance als Anlageklasse. Sowohl der Fear- Trade als auch der Love-Trade sind die treibenden Faktoren für diesen Bullenmarkt. Die Angst-Komponente wird von den negativen Realzinsen, der überbordenden Staatsverschuldung und der steigenden Angst vor einem Systemkollaps getrieben. Diese Komponente wird derzeit als einziger Grund für den Goldbullenmarkt genannt. Es wird jedoch häufig vergessen, dass China und Indien die treibenden Faktoren auf der Nachfrageseite sind.

 

2020 werden 50% des Welt-BIPs von Emerging Markets erwirtschaftet, im Jahr 2000 betrug der Anteil noch knapp 19%. Ein Großteil der Schwellenländer weist ein deutlich größeres Faible für Gold auf als die Industrienationen. Deshalb wird lautstark über eine neue globale Reservewährung nachgedacht. Diese könnte in den kommenden Jahren durch Gold eingenommen werden.

Mining-Aktien zeigten in den letzten Monaten eine klar negative Divergenz zum Goldpreis. Seit dem letzten Goldreport bleibt eine Performance von 10% beim Gold Bugs Index vs. einem Plus von 22% beim Goldpreis. Einerseits waren dafür die gestiegenen Input-Kosten (in erster Linie Energie) verantwortlich, andererseits dürfte auch die wachsende Risikoaversion vor dem Ende von QE2 (Quantitative Easing = Liquiditätsprogramm der FED zum Ankauf von Anleihen) ausschlaggebend gewesen sein, dass vermehrt Gewinnmitnahmen bei Mining-Aktien getätigt wurden.

Die fundamentale Bewertung der Goldaktien ist derzeit historisch günstig. Bei den Aktien aus dem Gold Bugs Index liegt das geschätzte KGV für 2011 derzeit bei 14x. Für 2012 soll es auf 12x absinken. Dies ist im Vergleich zur eigenen Historie (durchschnittliches KGV 2000-2010: 33x), aber auch in Relation zu zahlreichen anderen Branchen eine extrem günstige Bewertung. Zudem bestätigt es die Tatsache, dass der Markt derzeit alles andere als euphorische Erwartungen einpreist. Wir denken, dass sich die Übernahmetätigkeit weiter beschleunigen wird. So wird sich der kumulierte Free Cash Flow der 16 Unternehmen im Gold Bugs Index heuer auf USD 8,5 Mrd. belaufen, bis 2013 soll er auf USD 14 Mrd. steigen. Die Cash & Near-Cash Bestände der Unternehmen lagen per Ende 2010 bei USD 14 Mrd. Dies lässt das enorme Potenzial für weitere Konsolidierungen erkennen, nachdem alleine die Top-10 Produzenten in 2011 mehr als 40 Mio. Unzen an Produktion ersetzen müssen. Im Median weisen die Titel des Gold Bugs Index in 2011 eine Nettomarge von 31% aus. Im Median der letzten 10 Jahre lag die Nettomarge bei lediglich 13%.

Wir gehen davon aus, dass sich die Kombination aus negativen Realzinsen und Verlangsamung der Konjunktur definitiv förderlich auf die weitere Margenund Kursentwicklung der Goldmining-Aktien auswirken wird. Auf unseren Analysen und Prognosen basierend haben wir 2 GoldaktienBasket Zertifikate (ISIN: AT0000A0Dy51 bzw. AT0000A0K2X0) aufgelegt. Der Aktienkorb von diesen beiden Zertifikaten enthält Goldminen-Aktien, die von den günstigen Bewertungen und der zu erwartenden Übernahmewelle am stärksten profitieren sollten. Seit Emission im Juli 2009 konnte sich die Erstauflage unseres Goldaktien-Basket Zertifikates (AT0000A0Dy51) bereits mehr als verdoppeln und damit praktisch jede Benchmark outperformen. Die beiden Produkte notieren an der Börse Stuttgart und sind börsentäglich handelbar. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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