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Veröffentlicht von M.G. Börsen-Service am 04.07.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 04.07.2014:

Börsenbrief Cleverselect Investments
Cleverselect Investments

M.G. Börsen-Service - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit August 2008

HTC Corp. – schreibt wieder schwarze Zahlen

Dank der Einführung des neuen HTC One (M8) und Sparmaßnahmen konnte der taiwanische Smartphone-Hersteller im zweiten Quartal wieder einen Gewinn verbuchen.

Im zweiten Quartal konnte der Gewinn um 80% auf 2,26 Mrd. Taiwanische Dollar oder 55 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Im Vorquartal lag der Verlust noch bei 38 Mio. €. 

Der Umsatz lag mit 65,06 Mrd. taiwanischen Dollar oder 1,62 Mrd. €. am unteren Ende der Markterwartungen von 65 bis 70 Mrd. taiwanischen Dollar. An der Umsatzentwicklung wird klar, dass das Unternehmen noch nicht über dem Berg ist. 

Dies wird zum hauptsächlich davon abhängen, ob sich das im März eingeführte Android-Smartphone HTC One (M8), das Flaggschiff von HTC, weiterhin gut verkauft. Kürzlich hat das Unternehmen auch eine Dual-SIM-Version des Gerätes angekündigt. Das HTC One Mini 2 würde bereits Mitte Mai vorgestellt.


 

CFO Chang Chialin hatte schon im Mai bei einer Telefonkonferenz mit Investoren angekündigt, dass man im Juni-Quartal in die Gewinnzone zurückkehren werde, dank der stetig steigenden Verkäufe des One (M8). 

HTC-Vorstand Peter Chou sagte, dass man eine “positive Reaktion der Verbraucher” auf das neue Flaggschiff-Telefon festgestellt habe: “Wir haben unsere betriebliche Effizienz und die Bereitschaft der Lieferkette bedeutend verbessert, um die sofortige Verfügbarkeit am Starttag sicherzustellen.”, so Chang Chialin.


 

Trotz der wieder etwas besseren Zahlen hat das Unternehmen noch große Probleme mit den Branchenführen Samsung und Apple zu konkurrieren. 

So war man am Anfang (2011) noch der Liebling in der Android-Community – diesen Platz hat aber schon längst Samsung eingenommen. 

Das größte Problem der kleineren Mitbewerber ist das Marketing. So gab beispielsweise Samsung alleine in den USA 363 Mio. $ für Werbung aus, Apple 350,90 Mio. $ und HTC nur 75,80 Mio. $. 

Die Aktie hat von ihrem Hoch aus 2011 rund 90% an Wert verloren und wird somit nur noch mit 2,80 Mrd. € bewertet. 

Der Jahresgewinn lag 2011 bei rund 1,90 Mrd. €. Für das laufende Geschäftsjahr 2014 hält sich das Management in Sachen Ausblick zurück. Der Gewinn ist denkbar schwer zu prognostizieren. 

An der Unterstützung im Bereich der 12 Euro-Marke ist Aktie inzwischen schon mehrmals abgeprallt. In diesem Bereich sind die Absicherungskosten per SL noch erträglich. 

Wir setzen die Aktie zunächst auf unsere Watchlist.


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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