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Veröffentlicht von Redaktion "Rohstoff-Spiegel" am 03.10.2010

Gold und Silber – alternativlos!

Gold und Silber – alternativlos!

Was haben wir für interessante Tage hinter uns! Tage, die neue Rekordhochs beim Gold und neue Hochs beim Silber seit 1980 brachten. Im Umfeld dieser wirtschaftlichen Gemengelage ist es auch nicht verwunderlich. Die „PIIGS“ brennen wieder, der Hauptfokus liegt zur Zeit auf Irland, Spanien und Portugal. Irland ist auf dem Weg zurück zum Agrarland, wie es scheint. Diese Woche wurde verlautbart, dass die Rettung der drei grossen Banken wohl über 50 Mrd. € kosten und das Defizit in diesem Jahr auf 32% des BIP steigen kann und es insgesamt jetzt bald 100% des BIP erreicht. Das BIP ist jetzt erneut ins Negative gekippt und wie man so die Neuschulden- Quote bis 2014 wieder auf maximal 3% drücken soll, bleibt ein Rätsel.

Entweder ist die Junta in Brüssel völlig der Realität enthoben oder Irland soll platt gemacht werden, wie Griechenland. Am Freitag kam dann die Nachricht, Irland werde alle Anleiheauktionen bis Anfang 2011 wegen „Marktturbulenzen“ absagen. Die Systempresse kommentierte das erstaunlicherweise positiv. Jeder denke sich seinen Teil. Nach Gehaltskürzungen von 15% im öffentlichen Dienst drohen jetzt wohl weitere Streichungen. In Portugal sieht es nicht besser aus, auch hier werden die Steuern drastisch steigen und Löhne und Renten gekürzt, am Bankrott wird das nichts ändern. In Deutschland geriet die HRE erneut in die Schlagzeilen, die nach einer Berechnung der „Zeit“ die deutschen Schulden um 8% in die Höhe treibt. Schuld ist die neue „Bad Bank“, in die 191,1 Mrd. € de facto wertlose Papiere verfrachtet werden, für die der Steuerzahler haftet. Bislang hilft uns noch die Wirtschaftserholung, doch wenn wir früher oder später dem Weg der PIIGS folgen, dann werden auch hier erneut Steuererhöhungen auf die Tagesordnung kommen und dann muss der normale Bürger, ob in Irland, Spanien oder Deutschland, endlich die Frage stellen, warum er für die Fehler der Banken bluten soll. Und wenn diese Frage beantwortet ist, muss sie sich in Aktionen artikulieren. Was vor unseren Augen abläuft, ist nichts weiter als das total antidemokratische Projekt eines kleinen Haufens von Machtpolitikern, die sich um die Interessen der ihnen anvertrauten (!) Völker einen Dreck scheren. Wie konnte eine deutsche Bundesregierung diesem Euro-Konstrukt zustimmen, wohlwissend, dass es zu einer Transferunion kommen würde? Ex Finanzminister Steinbrück hat jetzt das Offensichtliche eingeräumt. Deutschland habe ein Interesse an einem stabilen Euro und an weiterer europäischer Integration. Wie bitte definiert Steinbrück „Deutschland“? Das Volk, oberster Souverän, wollte den Euro niemals, ganz zu schweigen davon, seinen eigenen Wohlstand permanent in fremde Staaten zu transferieren. Wer dieses gescheiterte Projekt immer weiter verteidigt, spricht nicht für Deutschland! Es ist eine Ironie, dass gerade die als Euro- Gegner verschrienen Aktivisten um die klagenden Professoren viele bessere „Europäer“ sind als die Junta und Brüssel und ihre Claqueure. Eine wichtige und hervorragend besetzte Konferenz von Euro-Kritikern fand in Berlin statt und wurde von der Systempresse völlig verschwiegen. Sie sollten unbedingt diesen sehr guten Artikel darüber lesen: http://www.chaostheorien.de/ar tikel/-/asset_publisher/haR1/ content/der-euro-ist-tot-nur-dassterbedatum- steht-nochaus? redirect=%2F. Der Euro wird fallen und am Ende wird der Bürger, zu dessen Nutzen das alles doch sein sollte, in die Röhre schauen. Prof. Stefan Homburg aus Hannover warnt vor einem Währungsschnitt, man hört es mit Erstaunen, denn die universitäre Elite war hinsichtlich des Euro fast zu 100% „Pro“ eingestellt, abgesehen von den alten Männern um Hankel und Schachtschneider, die nichts mehr zu verlieren haben und deshalb die Wahrheit sagen können. Wer diese Wahrheit nicht erkennt und stattdessen weiter den Gesängen der Blockparteien vertraut, wird verlieren. Am Anfang schrieb ich etwas von alternativlos. Die Stärke der beiden Edelmetalle zeigt Ihnen, dass es keine vernünftigen Alternativen mehr gibt, wo man seine Ersparnisse, Arbeit, seine Vermögen sichern und liquide halten kann. Das heutige Zettelgeld ist im Endstadium. Es gibt immer Alternativen zu einer herrschenden Elite oder gar zur Rettung- oder Nicht-Rettung angeblich systemtragender Banken. Als ultimativer Wertspeicher nimmt Gold jetzt wieder die ihm gebührenden Rolle des Weltgeldes ein. Erst wenn der Euro zerbricht, werden die Lügen der Elite für die Masse offenkundig. Dann beginnt Europa neu.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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