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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 17.12.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 17.12.2014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Gold tut exakt das, fur was man es gekauft hat

Warum haben Sie oder ich Gold gekauft? Das ist eine Frage, die man sich immer wieder einmal ins Gedächtnis zurückrufen sollte. Im Grunde doch aus dem Grund, uns vor dem unausweichlichen Kollaps der Papierwährungen zu schützen.

Betrachten wir uns diesen natürlichen Schutzmechanismus von Gold als Anlagevehikel, alternatives Geld und als Wert, der nicht von der Einlösung einem Zahlungsversprechens abhängig ist, dann erfüllt Gold diesen Anspruch zu 100%.

Ein Blick auf die Entwicklung des US-Dollars zum Goldpreis von 2000 bis 2011, also genau den Zeitraum, in dem der US-Dollar massiv abgewertet hat: 


 

Diese Bewegung darf man als „erste Welle“ oder die „erste Schlacht“ bezeichnen, wobei sich Gold mit dem US-Dollar gleich den stärksten Gegner der Welt ausgesucht hat, die USA. Diese erste Schlacht hat Gold gewonnen.

Zuletzt wurde der US-Dollar gegenüber anderen Währungen wie dem Euro, dem Japanischen Yen oder auch dem Rubel stärker. Die Stärke des US- Dollars ist eine temporäre Erscheinung, die darin begründet liegt, dass die anderen Papierwährungen derzeit einfach noch schlechter sind als der US- Dollar und die vergleichsweisen hohen Zinsen, die Anleger in den USA erhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Sie müssen bedenken, dass ich derzeit bei einer US-Staatsanleihe für 10 Jahre 2,11% p.a. bekomme und bei einer spanischen 10-jährigen Staatsanleihe nur 1,79% p.a.! Alleine dies zu schreiben oder zu lesen, tut mir schon weh. 




 

Sie sehen eindeutig, dass Gold stetig oder massiv gegen eine fallende ungedeckte Papierwährung aufwertet. Im Euro ein recht gutes Jahr, im japanischen Yen deutlich besser und um russischen Rubel der Sieger in 2014.

Wenn Sie Russe sind und sich (sehr spät) im Sommer dazu entschieden haben, ihre Papierwährung gegen Gold zu tauschen, so könnten Sie heute fast die doppelte Menge an Papier-Rubel kaufen. Sie haben also die komplette Demontage des Rubels übergangen und Gold hat ihnen einen Schutz geboten, wie keine andere Anlage auf der Welt!!!

Aktien sind ebenfalls ein Schutz gegen die Abwertung von Papierwährungen, da Sie Anteile an Unternehmen kaufen. Diese schwanken stark, sind aber Sachwerte und Sie befinden sich nicht in einer Gläubigerposition.

Die Russen, die auf den Aktienmarkt gesetzt haben, schauen aktuell in die Röhre. Der russische Aktienindex RTX hat sich seit dem Sommer ungefähr halbiert: 


 

Die Bewegung bei den russischen Aktien kann aber nicht so gut mit anderen internationalen Indizes verglichen werden, da der Index extrem energie- lastig ist. Der zuletzt stark eingebrochene Rohölpreis sorgte hier für eine viel stärkere Bewegung, als diese vermutlich im DOW oder im DAX auftreten würde.

Jedoch gilt festzuhalten, dass Gold genau das tut, warum ich oder Sie es gekauft haben. Es Schützt vor der massiven Papiergeldentwertung und dem Verlust der Kaufkraft.

Wir sitzen in Europa und sind dementsprechend vom Euro abhängig. Was wird wohl mit Gold im Euro passieren, wenn Mario Draghi im kommenden Jahr bis zu 2 Billionen Euro druckt, um die Bilanzsumme wieder auf das Niveau von 2011 aufzupumpen?

Dann wird es im Anschluss auch nur eine Frage der Zeit sein, bis die FED eingreift und erneut ein QE-Programm auflegt. Der starke US-Dollar lastet auf der US-Wirtschaft und zuletzt finanzierten sich die Amerikaner vor allem mit dem Verkauf Fracking-Öls.

Fazit:

Der US-Dollar und der Euro sind aufgrund ihrer Größe die stärksten Gold-Gegner. Von 2000 bis 2011 hat Gold die erste Schlacht gegen den eigentlichen End-Gegner US-Dollar klar gewonnen. Aktuell schlägt Gold andere Schlachten gegen den Euro, den japanischen Yen und den russischen Rubel. Wie gesehen, sehr erfolgreich. Die nächsten Wellen kommen dann hier im Euroraum richtig zum Tragen, bevor die USA wieder an der Reihe sind. 

Gold schützt, egal was man Ihnen in den Medien erzählen möchte. Wer glaubt, dass die USA und Europa ihre Schulden abbauen können, der sollte kein Gold haben. Wer aber glaubt, dass die USA und Europa noch viel mehr Schulden aufnehmen werden und noch mehr Papiergeld per Knopfdruck erschaffen, der sollte sich ernsthaft Gedanken über Gold machen.

Für unsere russischen Nachbarn hat diese kleine Überlegung einigen Anlegern das Überleben gesichert. Andere müssen nun mit ansehen, wie der Rubel vom Markt und den Spekulanten zerstört wird. 


 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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