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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 22.12.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 22.12.2014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Gold erneut attackiert – Grunde finden sich immer

Der Goldpreis fiel gestern wie aus dem Nichts heraus um 17,50 USD. Diese Bewegung gestern, ist bezeichnend für das komplette Jahr 2014. Erst kommen die Bewegungen beim Goldpreis und dann sucht man nach Begründungen, die dann immer wieder die gleichen sind:

- der US-Dollar steigt
- die US-Wirtschaft boomt
- die Zinsen sollen steigen

Es langweilt und nervt! Wie oft wurde Gold schon abgestraft, weil die Zinsen steigen sollen? Wo sind die Zinsen gestiegen? Ich habe nichts gesehen.

Der US-Dollar steigt, weil der Yen und der Euro vor einer weiteren Flut neu gedruckter bzw. per Knopfdruck neu erzeugter Papiergeldfluten stehen und nicht etwa, weil der US-Dollar super ist!

Die US-Wirtschaft boomt nicht, sondern spiegelt einen Bruchteil der gewaltigen Anstrengungen der FED wider, die in den letzten Jahren zig Milliarden ungedeckter US-Dollar in den Markt gepumpt hat.

Das Problem liegt weiterhin in den Papier-Gold-Märkten. Die physische Nachfrage dürfte aktuell höher sein, als jemals zuvor. Die Inder haben Rekordimporte beim Gold und Silber, die Münzprägeanstalten hatten 2014 Rekordabsatz, die Chinesen kaufen weiter und auch Russland kauft weiter Gold. Die Medien übersetzen russische Berichte falsch und verbreiten diese im gesamten Internet, dass Russland angeblich Gold verkaufe. Kommt dann

der Bericht, dass Russland Gold zugekauft hat, erfolgt keine Richtigstellung. 


 

Im Dezember 2013 haben wir ebenfalls vor dem Weihnachtsfest einen Rutsch beim Goldpreis miterlebt. Gold fiel von 1.240 USD auf 1.180 USD. Aktuell eine vergleichbare Bewegung, mit dem Unterschied, dass Gold in 2014 bereits über der 50-Tagelinie notierte und dieser, eigentlich blitzsauberer Ausbruch, wieder zerstört wurde.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die „großen Spieler“ den Goldpreis bis Jahresende in dem Bereich von 1.200 USD bis 1.140 USD halten wollen.

Ähneln sich die Muster weiterhin, so besteht die Chance auf einen guten Start in das neue Jahr: 



Die HUI-Gold-Ratio ist gestern zurückgefallen. Wie wir im Chart sehr schön sehen können, befinden wir uns aktuell wieder in einem kritischen Bereich. Das bisherige Tief lag bei 0,125. Dieses sollte gehalten werden: 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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