Extrem schwache Arbeitsmarktdaten in den USA

Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 12.01.2014
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Der Goldreport

Am Freitag wurden die neu geschaffenen Stellen im Dezember für die USA veröffentlicht. Erwartet wurden rund 200.000 neue Stellen, tatsächlich waren es aber nur 74.000. Ein herber Rückschlag und die Frage, nach der Nachhaltigkeit des Wirtschaftsaufschwungs, stellt sich erneut. Interessant war die Reaktion an den Märkten. Die Aktienmärkte reagierten kaum und gingen fast unverändert aus dem Handel. Der Goldpreis reagierte aber kräftig. Zunächst wurde erneut versucht, die Notierung nach unten zu drücken (1.227 USD), was allerdings nicht lange Bestand hatte. Sekunden später stieg der Goldpreis kräftig an:



 

Mit diesen Arbeitsmarktdaten wird die FED vorsichtig umgehen müssen. Der Durchschnitt lag bei rund 130.000 neuen Stellen pro Monat in 2013. Die Dezember-Daten mit nur 74.000 neuen Stellen mahnen also zur Vorsicht.

Was zusätzlich seit Jahren Sorge bereitet ist, dass der Anteil der USBevölkerung, der überhaupt am Arbeitsmarkt teilnimmt, stetig abnimmt. Zuletzt waren es nur 62,80% der US-Bevölkerung (siehe markierter Chart).


 

Technisch steht der Goldpreis nun an der wichtigen 1.250 USD-Marke. Dort verlaufen die 50-Tagelinie und einige Widerstände. Die Kaufsignale haben weiter Bestand und die Umsätze waren am Freitag hoch. Kann die Marke von 1.250 USD genommen werden, ist 1.280 USD das nächste Ziel:


 

Der Aufwärtstrend wird von den Minenaktien unterstützt. Diese haben am Donnerstag das GAP bei 197 Punkten sauber geschlossen und am Freitag dann ordentlich nach oben zugelegt. Technisch sehen die Minenindizes stark aus und die GAP-Schließung war lehrbuchmäßig.

Der HUI steht nun vor einer extrem wichtigen Widerstandszone zwischen 206 und 210 Punkten. Kann diese überwunden werden, rechnen wir mit einer starken Rallye bei den Minenaktien.



 

Betrachten wir uns zusätzlich den GDX-Index, da hier die Volumen in den Bewegungen sichtbar sind. Wir sehen den Bruch des Abwärtstrends mit hohem Volumen und den anschließenden Rücksetzer zur GAP-Schließung mit geringerem Volumen. Am Freitag dann steigende Preise mit anziehenden Umsätzen. Technisch sehr gut!


 

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