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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 18.08.2010

Es bleibt turbulent!

Es bleibt turbulent!

Die Jubelstürme der Anleger im Zusammenhang mit dem deutlich höher als erwartet ausgefallenen BIP-Wachstum im zweiten Quartal sind noch nicht verklungen, da ziehen schon wieder die ersten Gewit- terwolken über der deutschen Konjunkturlandschaft auf.

Das gestern veröffentlichte ZEW-Konjunkturbarometer für den August sorgte bei den Anlegern für lange Gesichter. Anstatt des erwarteten leichten Rückgangs von 21,2 auf 21,0 Zähler brach der Index auf 14,0 Punkte ein. Dies ist bereits der vierte Rückgang in Folge. An der Graphik (Quelle: boerse.ard.de) lässt sich ablesen, dass der Index seit April einen regelrechten Absturz vollzogen hat. Aktuell wurde der niedrigste Stand seit dem April des vergangenen Jahres erreicht. Die befragten Börsianer sind also deutlich skeptischer als die Führungskräfte aus den deutschen Unternehmen, die vom Ifo-Institut befragt wurden und sich so zuversichtlich wie lange nicht mehr geäußert hatten. Für die Aktienmärkte ergibt sich aus dieser Konstellation eine ideale Ausgangslage. Skeptische Anleger treffen auf optimistische Unternehmenslenker. Der Boden für positive Überraschungen in den kommenden Monaten ist damit bereitet.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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