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Veröffentlicht von ATLAS Research am 21.07.2015

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 21.07.2015:

Börsenbrief Die Rendite-Spezialisten
Die Rendite-Spezialisten

ATLAS Research - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2015

Erwarten Sie keine Geschenke

Oder haben Sie schon mal einen BMW bei Mercedes bestellt? Sie haben jederzeit die Möglichkeit uns eine E-Mail zu schreiben und dürfen mit einer zeitnahen Antwort rechnen. Auch wenn wir uns persönlich noch nicht kennen, spüren wir eine Verantwortung für unsere Leser. Umso betroffener machen einige persönliche Erfahrungen von Ihnen, die sogar den rechtlich zulässigen Rahmen sprengen.

Diese Kosten müssen Sie vermeiden

Die Rede ist von sogenannten Beratungsgesprächen bei Banken quer durch die Landschaft. Die empfohlenen Produkte sind häufig nicht nur zu teuer, sondern darüber hinaus auch noch Rohrkrepierer in ihrem Sektor. Hier hat keine Beratung stattgefunden, sondern ein knallhartes Verkaufsgespräch. Das Problem ist die falsche Erwartungshaltung der Kunden.
Oder sollte man es Gutgläubigkeit nennen? Sie gehen in ein beliebiges BMW-Autohaus – erwarten Sie dort eine neutrale Beratung? Wird Ihnen der freundliche Verkäufer evtl. doch zu einem günstigeren Modell der Konkurrenz raten, um Ihren Geldbeutel zu schonen? Im Leben nicht, er würde fristlos gefeuert und könnte sich auf TV-Talkshows am Vormittag freuen!
Also warum um Himmels Willen erwarten Sie bei Ihrem Bankinstitut eine unabhängige Beratung? Es mag Ausnahmen geben, aber in der Regel gehen Hausprodukte über den Tisch, egal ob im Bereich Aktienfonds oder Versicherungen. Dabei sind es die kleinen Beträge, die langfristig den Unterschied ausmachen. Die besten Produkte, nämlich Aktien und ETFs werden sowieso ohne Ausgabeaufschläge an der Börse gehandelt, Sie brauchen dafür keine teure Verwaltung!
 
Unterschätzen Sie bitte nicht den Zinseszins

Wer heute mit dem Studium oder der Lehre fertig ist und bei einer Firma anheuert, darf sich keiner Illusion hingeben: Die staatliche Rente wird mickrig ausfallen und kaum ausreichen, um seinen Lebensstandard zu halten. Nehmen wir beispielhaft an, ein Berufsanfänger hätte 15.000 Euro zur Verfügung, um damit für das Alter vorzusorgen. Wohin mit dem Geld? Statt sich den Kopf über eine vermeintliche Sicherheit, hohe KGVs und das politische Umfeld zu zerbrechen, ist es langfristig besonders wichtig, sich die Frage zu stellen: Wo erhalte ich welche Rendite für mein Geld? Wie werden sich diese Anlagen in den nächsten Jahrzehnten entwickeln?


Staatsanleihen

Rein in vermeintlich sichere Staatsanleihen? 5 Milliarden wollte der Bund in der letzten Woche einsammeln und bot dafür 1 Prozent. Durch den Ausgabekurs bei 101,18 ergab sich daraus eine Rendite von 0,88%, also sogar noch unter dem Satz unseres Tagesgeldkontos. Nach 40 Jahren werden so aus 15.000 Euro 21.295 Euro und unser junger Anleger kann nur beten, dass nach der Inflation noch etwas übrig bleibt. Wahrscheinlich ist es nicht.
 
Lebensversicherungen

Hier sieht es dank niedriger Zinsen kaum besser aus. Legt man den aktuellen Garantiezins zugrunde, dann bleibt nach 40 Jahren ein Überschuss von 9.664 Euro. Mehr kann es geben, muss es aber nicht.
 
Aktien konservativ

Die durchschnittliche Dividendenrendite im Euro Stoxx liegt bei 3,8 Prozent, ohne eine qualitative Auswahl zu treffen. 15.000 Euro werden damit in 40 Jahre zu 66.678 Euro. Bezieht man Kurssteigerungen in diese Rechnung mit ein und nimmt die durchschnittliche Aktienrendite im DAX der letzten vier Jahrzehnte als Maßstab (9,3% - Quelle FVI e.V.), dann entsteht ein Vermögen in Höhe von 525.893 Euro! Eine halbe Million Euro, ohne im Laufe der Jahre etwas zusätzlich investiert zu haben, abgesehen von den Dividenden. 500.000 Euro mehr auf dem Konto, weil man sich frühzeitig für eine Beteiligung an Unternehmen entschieden hat. Eine Anlage in Aktien ist langfristig nicht gefährlicher, sondern im Gegenteil, sicherer und
vor allem rentabler als jede Versicherung oder Festgeldanlage.
 
Sie haben Fragen auf dem Herzen? Kontaktieren Sie die Rendite-Spezialisten jetzt!
Lars Erichsen, Stefan Böhm, Dr. Detlef Rettinger

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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