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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 11.11.2010

Die Woche ist gelaufen

Die Woche ist gelaufen

In Erwartung des Ergebnisses des G20-Treffens in Seoul stellen die meisten ihre Positionen glatt oder auf neutral. Entsprechend die etwas leichteren Kurse, die aber nicht zu einer neuen Einschätzung der Märkte führen.

Erwarten Sie bitte aus Seoul keine großen Erkenntnisse. Politisch hat sich jeder auf die USA eingeschossen, die sich entsprechend rechtfertigen oder Gegenpositionen aufbauen. Das Ganze ist eine rhetorische Übung, ohne echte Konsequenzen für die Kaptalmärkte. Wichtiger ist: Es ist beeindruckend, wie die Märkte auf positive Unternehmenszahlen reagieren. Trotz der im Vorfeld festeren Kurse springen die Notierungen zwischen 5 und 8 % an, wenn Unternehmen deutlich über den Erwartungen liegen. In Deutschland konnte man das gestern sehr gut bei Henkel sehen und in den USA bei Ralph Lauren. Heute erwarten wir Ähnliches bei Adidas und Siemens, wenngleich hier die Kurssprünge vielleicht nicht ganz so hoch liegen. Kurzum: Der Markt verlängert die bisherige Geschäftsentwicklung in die Erwartungen für 2011 und setzt dies sofort auch in höheren Kursen um. Das ist ein Indiz für eine sehr starke Börsentendenz, die wir unvermindert haben. Die Schwankungsbreite der Märkte reicht nicht, um Positionen umzubauen. Lassen Sie sich also nicht aus der Reserve locken, um voreilig Gewinne mitzunehmen. Eine echte Marktkorrektur bedeutet 8 - 10 % Rückschlag, den wir von diesem Niveau aus mit Sicherheit nicht haben und der auch unmittelbar nicht zu erwarten ist. Also laufen lassen und genießen.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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