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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 15.07.2010

Die Stimmung an den Finanzmärkten hat sich wieder aufgehellt

Die Stimmung an den Finanzmärkten hat sich wieder aufgehellt

Nachdem es in den vergangenen Monaten zu einigen Absagen bei geplanten IPOs kam, haben die Anleger in dieser Woche die Gelegenheit, ihr Geld wieder in Börsenneulinge zu investieren.

Heute durfte die Agricultural Bank of China ihr Börsendebüt feiern. Im Vergleich zu den Erfahrungen aus der Vergangenheit ist dieses recht unspektakulär ausgefallen. Die Anteilsscheine wurden zu 2,68 Yuan ausgegeben, der erste Kurs lag bei 2,74 Yuan. Morgen steht den Aktien die Erstnotiz in Shanghai bevor. Der Börsengang hat ein Gesamtvolumen von 22,2 Milliarden US-Dollar und wird damit den bisherigen Rekord von 21,9 Milliarden US-Dollar ablösen. Mit einem Marktwert von 150 Milliarden Dollar und 350 Millionen Kunden zählt das Institut zu den vier größten Banken Chinas. Auch in Deutschland gibt es einen erfolgreichen Börsengang zu verzeichnen. Wie gestern an dieser Stelle bereits angemerkt, hat der Spezialist für Aussenwerbung, Ströer, heute sein Debüt gegeben. Der Ausgabepreis lag bei 20 € je Aktie, die Erstnotiz belief sich auf 20,60 €. Wie erwartet halten sich die Zeichnungsgewinne in Grenzen. Ströer erlöst mit dem Börsengang knapp 394 Millionen €, die das Unternehmen einsetzen will, um den eingeschlagenen Expansionskurz fortzusetzen. Wir hatten gestern bereits zur Zurückhaltung bei Ströer geraten. Der heutige Tag hat uns nicht zu einem Meinungsumschwung bewegt.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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