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Veröffentlicht von Redaktion am 06.01.2012

Die Märkte „teilen sich“

Die Märkte „teilen sich“

Es ist keine einheitliche Tendenz zu erkennen, manche Korrelationen brechen auf. Aus manchen Bereichen fließt Geld heraus, aus manchen hinein. Zunächst ist klar zu erkennen, dass der Euro/$ schwach notiert, ziemlich unabhängig von der Aktienmarkttendenz (sonst hohe Korrelation). Hier werden Umschichtungen in Richtung USA vorgenommen wie mir scheint (weniger Richtung Asien).

Erstaunlich, dass Gold bei diesem Euro/$-Verlauf steigt. Das ist ein klares Zeichen von Stärke für das „Gelbe Metall“ und deutet darauf hin, dass die Anleger dieses Asset suchen. Bei den Aktien zeigen die Finanzwerte weiterhin klare Schwäche, weiterhin tendieren die südeuropäischen Indizes schwächer (passt zu den schwächer werdenden Fundamentaldaten). Gleichzeitig zeigen sich einige deutsche Aktien sehr stabil.

Im DAX führt das Ganze aktuell noch zu einer unklaren Tendenz, der Eurostoxx50 zeigt relative Schwäche. Ob sich diese Linien bei den Aktien so fortsetzen oder ob das nur Phänomene des Jahresbeginns sind, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen, aber aktuell gilt:

Der DAX lässt sich momentan nur schwer kalkulieren:

Deshalb behalte ich im DAX-Positionstrading vorerst meine Taktik bei, Chancen kurz aus der Deckung zu kommen und zügig Gewinne mitzunehmen. Das erfordert zwar ein schnelles und flexibles Handeln, aber anders sehe ich – so lange sich keine klaren Trends bilden – keine großen Gewinnchancen im DAX.

Am gestrigen Tag zeigte sich der DAX im Endeffekt robust, die Schwäche der Banken wurde dann gut weggesteckt, der Rücksetzer war korrektiv. Und so zeigt sich die Markttechnik im DAX gar nicht mal so schlecht, charttechnisch zeigt sich eine Flagge, die die aktuelle Bewegung seit 5900 bestätigt. Auch die Wall Street zeigt ein stabiles Bild, die Fundamentaldaten werden besser. Spannend wird es ab 14.30 Uhr, wenn die monatlichen Arbeitsmarktdaten kommen. Da die ADP-Daten deutlich besser waren, sollten auch heute mehr als die geschätzten 150.000 neuen Stellen kommen. Indes dürften nach den ADP-Daten die Erwartungen nun etwas höher sein, so dass man sich nicht zu viel erhoffen sollte. Doch bis dahin sollte der DAX eine gewisse Aufwärtstendenz zeigen und in Richtung 6150 steigen.

Ich gehe long und entscheide vor den Daten, ob ich glattstelle oder den Stop nachziehe. Bewusst wähle ich einen sehr spekulativen Schein (bitte nur gleiche Stückzahl wie üblich kaufen!), um bei Horror-Zahlen und einem Intraday-Gap nicht zu viel zu riskieren. Weiterhin  baue ich eine strategische Long-Position im Gold auf. Der Chart sieht sowohl kurz- als auf mittel- bis langfristig gut aus. Dazu die rel. Stärke = Klarer Kauf!

Metalle:

Gold über dem Widerstand 1600/1620 $ mit positivem Chartbild. Ich baue eine strategische Long-Position auf Gold:

Eine strategische Long-Position im Gold mit weitem Stop sollte sehr chancenreich sein

 1. Ziel 1800 $. Ich wähle bewusst einen konservativen Schein, um einen weiten Stop fahren zu können. Kaufen Sie den Gold  Mini-Future Long (BNP.), Laufzeit open end, WKN BN8BSP (ISIN: DE000BN8BSP2), Basis akt, 1.390 $, Barriere/Knock-out akt. 1.425 $,, Kurs 18,24 €. Stop-loss-Limit zur Verlustbegrenzung 10,01 € im Schein.

CFD: Long-Position Gold:  Stop 1518.


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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