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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 16.06.2010

Die Auftragslage in den Unternehmen hat sich in den vergangenen Monaten signifikant verbessert

Die Auftragslage in den Unternehmen hat sich in den vergangenen Monaten signifikant verbessert

Die Auslastung der Produktionskapazitäten ist gestiegen, was dazu führt, dass viele Unternehmen inzwischen in deutlich geringerem Umfang von der Möglichkeit Gebrauch machen, ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit zu beschäftigen.

Zum Ende des Monats März waren in Deutschland nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit nur noch rund 830.000 Kurzarbeiter offiziell gemeldet. Zum Vergleich: Im Mai des vergangenen Jahres, als die Krise ihren Höhepunkt erreicht hatte, waren rund 1,5 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate stimmt zuversichtlich. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer erwartet einen weiteren drastischen Rückgang der Zahl der gemeldeten Kurzarbeiter. Konkret sollen es zum Jahresende nur noch 100.000 Beschäftigte sein. Es ist ein weiteres Mosaiksteinchen, das zeigt, dass sich die deutsche Wirtschaft inzwischen wieder in einer ansprechenden Verfassung befindet. Der schwache Euro wird ebenfalls einen Teil dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportunternehmen zu stärken, was wiederum positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben wird.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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