Deutschland ist mit Schwung in das neue Jahr gestartet

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 29.03.2011
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Die Konjunkturexperten des Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gehen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in den Monaten Januar bis März gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent zugelegt hat. Angesichts des geopolitischen Rahmenbedingungen ist dieser Zuwachs durchaus beachtlich. In ihrer Prognose hat das DIW die Auswirkungen der Libyen-Krise und der Naturkatastrophe in Japan bereits berücksichtigt.


 

Die deutsche Wirtschaft ist demnach in guter Verfassung. Eine wichtige Stütze dieser Entwicklung ist die Baubranche. Alleine im Januar konnte das Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Dezember um mehr als ein Drittel zulegen. Allerdings war das Geschäft in diesem Sektor in den Wintermonaten angesichts außergewöhnlich niedriger Temperaturen und reichlich Schneefällen etwas eingeschlafen.

Eine erfreuliche Entwicklung nahm auch die Industrie. Nicht nur der Export half dem deutschen BIP im ersten Quartal auf die Beine, auch die Inlandsnachfrage hat kräftig angezogen. Dass es kurzfristig zu einem Rückschlag für die heimische Wirtschaft kommen könnte, hält das DIW für unwahrscheinlich. Nachdem das BIP im vergangenen Jahr bereits um 3,6 Prozent zugelegt hatte, rechnet das Institut für das laufende Geschäftsjahr mit einem Zuwachs von bis zu drei Prozent. 

 

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