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Veröffentlicht von M.G. Börsen-Service am 13.02.2015

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 13.02.2015:

Börsenbrief Cleverselect Investments
Cleverselect Investments

M.G. Börsen-Service - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit August 2008

Deutsche Bank AG –verdoppelt Gewinn

Die deutsche Bank AG beendet das Geschäftsjahr 2014 mit einem starken vierten Quartal und konnte den Jahresgewinn verdoppeln.

Im vierten Quartal lag der Gewinn bei 441 Mio. €- nach einem Verlust im Vorjahreszeitraum von 1,365 Mrd. €. Für Rechtsstreitigkeiten wurden 200 Mio. € zurückgestellt. 

"Viele Ergebnisse des vergangenen Jahres und des vierten Quartals sind ermutigend", so die beiden Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen, welche derzeit an einer neuen Strategie feilen. "Dennoch arbeiten wir hart an unserer Kostenbasis, und daran, unsere Kapitalstärke aufrecht zu erhalten und die Rendite für unsere Aktionäre zu steigern." 

Wie die Weichenstellungen für die Zukunft aussehen sollen, wollen die Vorstände mit der Vorlage der ersten Quartalszahlen verraten. 

Im Gesamtjahr 2014 lag der Nettogewinn bei 1,70 Mrd. €. Der Vorsteuergewinn hat sich mit 3,10 Mrd. € verdoppelt.


 

"Zum ersten Mal haben alle vier Kerngeschäftsbereiche ein Ergebnis vor Steuern von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaftet", erklärten stolz die beiden Vorstände. 

Im Investmentbanking konnte der Vorsteuergewinn mit 516 Mio. € fast vervierfacht werden (Vorjahreswert 132 Mio. €).

Das Privatkundengeschäft enttäuschte. Hier brach der Gewinn von 208 auf 55 Mio. € ein, was in erster Linie auf die gerichtlich erzwungenen Erstattung von Kreditbearbeitungsgebühren zurückzuführen ist. 

Die Vermögensverwaltung, die seit Jahren die größte Baustelle des Unternehmens ist, kann allmählich die Früchte ihres Radikalumbaus ernten- Hier stieg der Gewinn auf 365 Mio. €, nach 200 Mio. € im Vorjahreszeitraum. 

In der Sparte Global Transaction Banking stieg der Gewinn von 86 Mio. € auf 265 Mio. € . 

Inklusive der im vierten Quartal getätigten Ruckstellungen von 200 Mio. €, wurden im Gesamtjahr für Rechtsstreitigkeiten 3,20 Mrd. € zurückgelegt. 

An der Börse wird die deutsche Bank aktuell mit 36,20 Mrd. € bewertet. Das KGV liegt bei 21,20, was auf den ersten Blick hoch erscheint. 

Aber sind die Rechtsstreitigkeiten abgehakt, dann wird sich der Jahresgewinn auch dementsprechend erhöhen und das KGV sinken. 

Auch technisch macht die Aktie eine gute Figur. Die deutsche Bank-Aktie ist erneut im Bereich der Unterstützung von 24 Euro abgeprallt, siehe Chart.


 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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