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Veröffentlicht von Redaktion am 25.08.2011

Der Rücktritt eines Vorstandschefs ist im Wirtschaftsleben keine ungewöhnliche Situation

Der Rücktritt eines Vorstandschefs ist im Wirtschaftsleben keine ungewöhnliche Situation

Wenn allerdings Steve Jobs von seinem Posten als CEO bei Apple zurücktritt, sprechen viele Kommentatoren zu Recht vom Ende einer Ära. Jobs hatte Apple 1976 mit zwei Mitarbeitern gegründet und das Start-Up schnell als innovativen, aber nicht immer ertragsstarken Gegenspieler zur umfassenden Allmacht von Windows etabliert.

 

Die Beziehung zwischen Jobs und dem Rest von Apple war dabei in den folgenden Jahren nicht ohne Spannungen. Mitte der Achtziger wurde der Charismatiker nach einem Machtkampf aus dem von ihm gegründeten Unternehmen herausgedrängt. Zehn Jahre später kehrte er auf den Chefsessel zurück, um die umgeschlagene IT-Ikone Apple auf eine Weise wiederzubeleben, die seinen Status als einer der großen Protagonisten von Sillicon Valley in fast legendäre Höhen hob.

Produkte wie iPod, iPhone oder iPad bleiben untrennbar mit dem Namen Steve Jobs verbunden. Da sein Gesundheitszustand schon länger kritisch war, hat er seine Nachfolge frühzeitig geregelt und bleibt Apple als Chairman erhalten. Wer sich jetzt Sorgen um die Zukunft des Unternehmens macht, sollte nicht vergessen, dass auch eine Erfolgsgeschichte wie Apple niemals eine One-man-show sein kann. Insofern wünschen wir Steve Jobs gute Besserung und seinem Nachfolger viel Erfolg. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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