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Veröffentlicht von Steffen Boller am 23.10.2012

Der richtige Broker für binäre Optionen

Der richtige Broker für binäre Optionen

Optionen und Optionsscheine sind ja allgemein bekannte Derivate mit denen auch die meisten Hobbytrader bereits in Berührung kamen um hier und da schnell den ein oder anderen Euro zu gewinnen oder zu verlieren. Aber „binär“, hat das nicht was mit Computern und Nullen und Einsen zu tun?

Ja natürlich kennen wir den Begriff binär (=“je zwei“, „paarweise“) hauptsächlich von Binärcodes und der Urprogrammierung mit 0 und 1. Der Name für das neue trendige Finanzinstrument leitet sich von den zwei Möglichkeiten her die man bei diesem sehr simplen Derivat besitzt: das Wetten auf „Ja“ (der Kurs steigt) oder „Nein“ (der Kurs sinkt). Daher erfreuen sich binäre Optionen aktuell sehr große Beliebtheit, sind sie doch ein einfaches Wetten auf das entsprechende Underlying.

Man vermutet, dass binäre Optionen seit etwa 2008 existieren, erstmals von der CBOE (Chicago Board Options Exchange) eingeführt und zu Beginn ausschließlich für institutionelle Anleger gedacht. Mittlerweile ist aber auch jedem Privatanleger möglich bei unzähligen Online-Brokern ein Konto zu eröffnen und mit wenigen Klicks um das ganz große Geld zu  zocken. Underlyings sind in der Regel die großen Indizes, Rohstoffe oder Währungspaare. Lag man mit seinem Tipp korrekt winken 60-80 % Return, bei gegenteiligem Kursverlauf droht in der Regel der Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Wie man es auch beim Handel von CFDs, Forex, ETFs oder sonstigen Wertpapieren kennt, gibt es diverse Broker für Binäre Optionen. Eine Übersichtsliste hilft hier gut bei der Entscheidung. Anmelden kann man sich in der Regel schnell und einfach online und nach dem Aufladen seines Kontos direkt lostraden.

Wichtige Kriterien für die Wahl des Brokers sind unter anderem der maximale Gewinn und der maximale Verlust. So kann man bei manchen Brokern nur ca. 70 % Gewinn erzielen, bei anderen hingegen bis zu 95 %. Mindestens genau so wichtig bzw. dazugehörig ist die entsprechende maximale Verlustabsicherung. Bei manchen Anbietern droht hier ein Totalverlust, andere sichern die Einlage mit bis zu 15 % - hier gilt es also eine gute Kombination aus Gewinn- und Verlustchance zu wählen.

Weiter interessant ist natürlich die Verfügbarkeit an verschiedenen Basiswerten, also möglichst viele verschiedene Indizes, Währungspaare, Aktien oder auch Rohstoffe. Umso größer der Anbieter desto größer in der Regel auch die Auswahl an Underlyings.
Ebenso wichtig natürlich die Höhe von Gebühren oder eventuellen Boni die man für die Anmeldung erhält, z.B. $200 Bonus bei Einzahlungen in bestimmter Höhe.
Und natürlich sollte man sich auch die Hilfesektionen und den Support ausführlich anschauen und am besten einmal konkret testen, schließlich investiert man bei den Anbietern unter Umständen einiges an Geld.

Bedenken Sie: binäre Optionen sind höchst spekulative Derivate und können neben hohen Gewinnen auch zu Totalverlusten führen. Informieren Sie sich in jedem Fall ausgiebig über den Handel und den entsprechenden Broker!   


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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