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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 23.12.2010

Das Börsenjahr 2010 war interessant und abwechslungsreich

Das Börsenjahr 2010 war interessant und abwechslungsreich

Für jedes Anlegerherz hatten die Märkte eine passende Phase im Gepäck. Auf einen holprigen Start folgte im Frühjahr eine ausgeprägte Aufwärtsbewegung. Anschließend durften sich die Trader sechs Monate lang an einer Seitwärtsbewegung mit höchster Volatilität erfreuen. Die Geduld der Anleger zahlte sich aus. Anfang Oktober starteten die Aktienmärkte eine Rally, die bis heute ohne signifikanten Rücksetzer läuft.

Wer auf den deutschen Markt gesetzt hat, lag im Jahr 2010 goldrichtig. Mit einem Zuwachs von 18 % verwies der DAX seine amerikanischen Pendants in die Schranken. Ziemlich genau um 1.000 Punkte ging es für den deutschen Leitindex unter dem Strich nach oben. Am 4. Januar notierte der DAX bei 6.035 Punkten, aktuell sind es 7.070 Punkte. Allerdings müssen sich S&P 500 und Dow Jones mit einer Performance von 10 % bzw. 12 % keinesfalls verstecken. Der stockende Arbeitsmarkt erwies sich jedoch als veritable Bremse, die einer besseren Entwicklung im Wege stand. Vor dem Hintergrund der schleppenden Konjunkturerholung in den USA und dem Verschuldungsproblem einzelner Euro-Staaten ist die Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten beachtlich. Die Anleger konzentrierten sich auf Unternehmenszahlen, die bis auf wenige Ausnahmen sehr gut ausgefallen sind. Aus den vergangenen zwölf Monaten lässt sich lernen, dass der Blick auf die Aktien aus der zweiten Reihe mehr denn je lohnt. MDAX und SDAX dienen als Beleg. Der MDAX kletterte im Jahr 2010 um 35 %, der SDAX schaffte gar ein Plus von 44 %. Aktien wie Bertrandt oder Sixt hatten zu Jahresbeginn die wenigsten Börsianer auf der Rechnung. In beiden Fällen konnten unsere Leser ihren Einsatz mehr als verdoppeln. Dabei haben viele der gut gelaufenen Aktien weiterhin Luft nach oben. Mit der bewährten Stop-Loss- Strategie können Sie den Trend ausreizen. Wir hatten für das Jahr 2010 eine Wiederbelebung der Luftfahrtbranche sowie der Automobilbranche in Aussicht gestellt. Wer sich an unseren Empfehlungen orientiert hat, konnte im Laufe des Jahres Renditen erwirtschaften, die sich teilweise im dreistelligen Prozentbereich bewegt haben. Selbst mit DAX-Titeln wie Volkswagen (+ 75 %) oder Lufthansa (+ 40 %) konnten unsere Leser eine Rendite erzielen, die weit über dem Durchschnitt liegt. Ihr Abonnement dürfte sich also auch in diesem Jahr bezahlt gemacht haben. Das Jahr 2011 wird nach unserer Einschätzung größere Herausforderungen bringen. Die Entwicklung an den Finanzmärkten wird wesentlich davon abhängen, ob die amerikanische Konjunktur zu alter Stärke zurückfindet. In jedem Fall dürfen sich die Anleger auf ein weiteres spannendes und dynamisches Börsenjahr freuen. Die Zeiten, als man Aktien kaufen und sich zur Ruhe legen konnte, sind vorbei!

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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