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Veröffentlicht von Redaktion "Investmentfonds-Newsletter" am 26.03.2009

CONQUEST Behavioral Finance AMI mit erweitertem Investmentansatz

CONQUEST Behavioral Finance AMI mit erweitertem Investmentansatz

Mit der Umbenennung des CONQUEST Behavioral Finance Aktien AMI in CONQUEST Behavioral Finance Anfang März hat die Investmentgesellschaft AmpegaGerling ihren Handlungsspielraum bei der Assetauswahl für den im Mai 2006 aufgelegten Fonds erweitert. Der CONQUEST Behavioral Finance AMI investiert schwerpunktmäßig in Large- und Mid Caps aus der Eurozone. Das Anlageziel ist die Erzielung eines positiven Absolute Returns. Durch Ausweitung der Anlagestrategie kann der Fonds nun noch flexibler investieren.

Der CONQUEST Behavioral Finance hat seit seiner Auflegung eine Performance von 7,73% hingelegt. Seit Jahresbeginn kann er ein Plus von 2% vorweisen. Beraten wird die Investmentgesellschaft von der CONQUEST Investment Advisory AG. Die Vermögensberatungsgesellschaft wird von Dr. Conrad Mattern geleitet. Ausgangspunkt der Anlagepolitik ist ein Behavioral Finance-Ansatz, der die Basis für die Asset-Allokation bildet. Bei diesem speziellen Ansatz werden Erkenntnisse über das Anlegerverhalten berücksichtigt. Hierzu werden Sentiments- und Fundamentalanalysen durchgeführt. Dabei werden die Meinungen, die Positionierungen sowie die Handlungen der Marktteilnehmer untersucht und in Beziehung zum Marktumfeld gesetzt. Mit einer solchen Analyse ist es möglich, Marktchancen und Marktrisiken, die sich aus dem Verhalten einer Vielzahl von Investoren ergeben, zu identifizieren.

Nachdem auf Basis des Behavioral Finance-Ansatzes die Entscheidung zur Investitionsquote in Aktien getroffen wurde, erfolgt die Einzeltitelauswahl der einzelnen Aktien beim CONQUEST Behavioral Finance AMI anhand eines technischen Modells. Bei diesem Modell werden aufgrund von elf Indikatoren börsentäglich weltweit ca. 1.500 Einzeltitel im Euro-Raum analysiert, um Aktien zu ermitteln, die entweder in einer Long- oder Short-Positionierung Gewinne erwarten lassen. Ende Februar lag die Kassenhaltung des Fonds bei fast 53%. Die größten Einzelwerte waren Deutsche Telekom (2,15%), SAP AG (1,91%) und Total SA (1,82%). Die Investitionsentscheidung treffen die Fondsmanager unter Beachtung stringenter Risikosteuerungs- und -begrenzungsmethoden auf Einzeltitel- und Fondsebene.

Für den aufwändigen Investmentansatz des CONQUEST Behavioral Finance AMI muss der Anleger auch mit vergleichsweise hohen Gebühren rechnen. Der reguläre Ausgabeaufschlag liegt bei 5%. Die Total Expense Ratio betrug zuletzt 2,30%. Darin enthalten ist eine Performance-Fee von 10% auf die Wertsteigerung des Fonds. Dieser ist für chancenorientierte Anleger geeignet.


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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