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Veröffentlicht von Redaktion am 13.07.2011

China wächst etwas kräftiger als erwartet

China wächst etwas kräftiger als erwartet

Die Bedeutung Chinas im Welthandel ist in den vergangenen Jahrzehnten sprunghaft gestiegen. Die Daten zur Konjunkturentwicklung werden von den Finanzmarktteilnehmern in aller Welt stets mit Spannung erwartet. Heute wurden die Zahlen zur BIP-Entwicklung im zweiten Quartal veröffentlicht. Der Zuwachs lag mit 9,5 Prozent moderat über den erwarteten 9,3 Prozent, aber zugleich auch 0,2 Prozentpunkte unter dem Niveau des ersten Quartals.

 

Ungeachtet der jüngst von der Regierung ergriffenen Maßnahmen, die dazu führen sollen, dass die Inflation im Zaum gehalten werden kann, legte die Industrieproduktion im Juni um 15,1 Prozent zu. Die Inflationsrate lag im Juni bei 6,4 Prozent und damit deutlich jenseits dessen, was die chinesische Regierung als akzeptabel erachtet. Besonders deutliche Preissprünge gab es abermals bei den Lebensmitteln zu verzeichnen. Schweinefleisch hat sich im vergangenen Monat um 57 Prozent verteuert. Ein Fünftel des Inflationszuwachses sind allein auf diesen Faktor zurückzuführen.

Zinserhöhungen und schärfere Vorschriften zur Kapitalausstattung von Banken haben bislang nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Im Juli wird es aller Voraussicht nach zumindest zu keiner weiteren Verschärfung des Inflationsproblems kommen. Im Vergleich zum Juni wird ein Rückgang um 0,4 Prozent erwartet. 

 


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